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Coronaviren
Dienstag, 20. Februar 2024

Der Situation der Hausärzt:innen während der COVID 19-Pandemie hat sich eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien (MUW) angenommen. Zentrale Botschaft: Die Primärversorgung in Österreich muss als wichtiger Eckpfeiler der Gesundheitsversorgung im Sinne einer Wissensressource im öffentlichen Gesundheitssystem mit klaren Aufgaben verankert werden – nicht nur in Krisen. Wertvolle Hilfe bei der Bewältigung der Pandemie bot laut der Befragten die COVID 19-Informationsplattform, einem Webtool der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM) und der KL Krems. 

Das Studienteam der Klinischen Abteilung Pneumologie am Uniklinikum Krems: Julia Orfandl, Sabin Handzhiev, Peter Errhalt, Klaus Hackner (v.l.n.r.)

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften wichtiges Studienzentrum. Daten im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Was definiert Alter und wie wirken Raum und Zeit auf den Alterungsprozess?

Alter(n) mit KI-Sturzsensoren - ein Konstrukt aus Raum, Zeit und Materie. Die beiden Altersforscherinnen Vera Gallistl-Kassing vom KL Fachbereich Gerontologie und Anna Wanka von der Goethe Universität Frankfurt analysieren Daten zu Erfahrungen im Umgang mit algorithmus-basierten Sturzsensoren in Langzeitpflegeeinrichtungen in Österreich. Ihre Daten reflektieren sie vor dem Hintergrund materiell-gerontologischer Theorien, um ein tieferes Verständnis von Altern in Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz zu gewinnen.

Die Vermessung der Erde

Weltweite Satellitendaten von Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften ausgewertet, strukturiert und veröffentlicht.

Neues Netzwerk für Krebsforschung in NÖ

LH-Stv. Pernkopf: Drei neue Stiftungsprofessuren im Kampf gegen Krebs.

Einfluss der Medien auf die Wahrnehmung von Autismus in der Öffentlichkeit

Mainstream-Medien sind für viele Menschen häufig die erste und manchmal auch die einzige Informationsquelle über psychische Gesundheit. Die Darstellung von psychischen Störungen kann somit großen Einfluss darauf haben, wie die öffentliche Wahrnehmung und damit auch die Stigmatisierung von Krankheiten beeinflusst wird. An der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften beschäftigen sich die Expertinnen am Forschungszentrum Transitionspsychiatrie unter anderem mit der Frage, welchen Umgang es zum Thema psychische Gesundheit in der medialen Berichterstattung gibt. Eine aktuelle Studie, die auch in einem renommierten Magazin publiziert wurde, untersuchte die Abbildung von Autismus im Kontext seiner stigmatisierenden Zuschreibung.

Horizon Europe Projekt „ASP-belong“ gestartet

Mit Partner:innen aus sieben verschiedenen EU-Ländern entwickeln PD Dr. Beate Schrank, MSc PhD und Univ.-Prof. Dr. Giovanni Rubeis im Horizon Europe Framework Programm eine App zur Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen. ASP-belong ist nach dem ErasmusPlus-Projekt Teaching To Be das nächste erfolgreich eingeworbene EU-Projekt für die Karl Landsteiner Privatuniversität. Neben der Finanzierung von wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen wird die KL von der intensivierten Vernetzung in der europäischen Forschungscommunity profitieren können.

genetische Analyse von fortgeschrittenem und metastasierendem Gallenwegskarzinom

Neue Empfehlungen über die derzeit besten Behandlungsoptionen favorisieren gezielte Therapien bei bestimmten genetischen Veränderungen von Tumorzellen.

Jahrestagung des ICC Water & Health

Vom 7. bis 8. September, 2023 fand wie bereits im letzten Jahr die diesjährige Jahrestagung des Interuniversitären Kooperationszentrums Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health) an der KL statt.

Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland

Wie leben ältere Menschen in Österreich und welche Ansprüche und Wünsche haben sie an ihr Wohnen? Das Kompetenzzentrum für Gerontologie und Gesundheitsforschung hat unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Franz Kolland eine repräsentative Befragung über Wohnbedürfnisse und zukünftige Wohnpräferenzen älterer Österreicher:innen (60+) durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der SeneCura Gruppe wurde der „Wohnmonitor Alter“ im Frühjahr 2023 wiederholt und Veränderungen durch die vorherrschenden multiplen Krisen untersucht.

Coronaviren

Unter Mitarbeit des KL-Fachbereichs Allgemeine und Familienmedizin und der beiden Klinischen Abteilung des KL-Universitätsklinikums in Tulln „Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin“ und „Neurologie“ entstand die neue S1 Leitlinie für das Management postviraler Zustände am Beispiel Post COVID-19. Mit ihr wurde die vorangegangene Empfehlung zur Differenzialdiagnostik und zu Behandlungsstrategien von Long Covid von 2021 aktualisiert und überarbeitet. Neben Informationen zu den neuesten Entwicklungen im Bereich der medikamentösen Therapie, fungiert die Veröffentlichung alle voran als Nachschlagwerk für den niedergelassenen Bereich und liefert klare Handlungsempfehlungen.