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MRT-Artefakte: Die Kopfposition entscheidet
Dienstag, 17. Februar 2026

Dunkle, rautenförmige Areale in Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen – sie können schlicht davon abhängen, wie eine Person im Scanner liegt. Eine Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) zeigt, dass charakteristische „Flow-void“-Artefakte im Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) deutlich stärker ausfallen, wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist, und geringer, wenn das Kinn in Richtung Brust geneigt wird. In ersterer Position berichteten einige Teilnehmende über Schwindel. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass starke Magnetfelder Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr antreiben können – und legen nahe, die Kopfposition sowohl bei der Interpretation von Innenohr-MRT-Scans als auch im Hinblick auf den Untersuchungskomfort mit zu berücksichtigen.

Bluetoothgrafik

Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt: Die bloße Anwesenheit anderer Menschen stärkt zwar kurzfristig das emotionale Wohlbefinden, hat jedoch später ihren Preis in Form von Ermüdung.

Soziale Kontakte heben zwar unsere Stimmung, können uns aber Stunden später auch erschöpfen. Eine neue Studie hat diese emotionale Abfolge erstmals in alltäglichen Situationen lückenlos nachgezeichnet. Sie zeigt: Die Nähe zu anderen Menschen steigert zunächst die emotionale Energie, führt nach einigen Stunden jedoch zu Ermüdung. Mithilfe von Smartphone-Umfragen und Bluetooth-Signalen konnten Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) beide Effekte im selben zeitlichen Ablauf erfassen. Die Ergebnisse zeigen, wie sich alltägliche Begegnungen nicht nur im Moment, sondern über Stunden hinweg auf unsere Stimmung auswirken.

Wann ist Strahlentherapie am Lebensende noch sinnvoll?

Strahlentherapie spielt in der Behandlung fortgeschrittener Krebserkrankungen eine wichtige Rolle, auch zur Linderung belastender Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder neurologischer Einschränkungen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine palliative Radiotherapie – und wann ist sie für Patient:innen zu belastend oder nicht mehr sinnvoll? Ein Forschungsteam rund um Erstautor Dr. Nguyen-Son Le, Assistenzarzt an der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum Krems, einem Lehr- und Forschungsstandort der KL, hat genau diese Frage untersucht. Die retrospektive Studie wurde kürzlich im renommierten Fachjournal JCO Global Oncology veröffentlicht und analysierte Daten von 684 verstorbenen Krebspatient:innen, die zwischen 2017 und 2021 behandelt wurden.

Künstliche Intelligenz hilft beim Erkennen gefährlicher Darmpolypen

Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt: Bereits medizinischer Nachwuchs trifft mit KIpräzise Entscheidungen bei der Darmkrebsvorsorge.

Antrittsvorlesung Prof. Podar

Am Dienstag, dem 10. Juni 2025, lud die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Mag. DDr. Klaus Podar, Professor für Molekulare Onkologie und Hämatologie. Im Auditorium am Campus Krems präsentierte Prof. Podar unter dem Titel „FROM THE BENCH TO BEDSIDE AND BACK: HOW TO BECOME A PHYSICIAN-SCIENTIST – Wenn in der Onkologie/Hämatologie Forschung und Klinik Hand in Hand gehen“ einen beeindruckenden Überblick über seinen Werdegang und seine Vision einer integrativen Krebsmedizin.

Detektivin auf zellulären Signalwegen - Dagmar Stoiber-Sakaguchi

Dagmar Stoiber-Sakaguchi erforscht, wie man das angeborene Immunsystem für die Tumorbekämpfung anstacheln kann. Die Leiterin der Pharmakologie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften wollte mit der Fächerwahl im Studium zwei verschiedene Welten erkunden. Letztlich führte sie das nach Japan und fachlich in die Tumorimmunologie. Mit ask - art & science krems sprach sie über ihren Werdegang und ihre Forschung in der Tumorimmunologie. 

Knochenstruktur verrät optimale Position für Schrauben bei Brüchen

Ein neues Modell der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften liefert Grundlagen zur optimierten Positionierung orthopädischer Schrauben. 

ViWa 2020+ Midterm Symposium

Unter dem Motto „Unser Trinkwasser – ein Wissensaustausch zur Halbzeit“ präsentierten die Partnerinnen und Partner der Forschungskooperation Vienna Water Ressource Systems 2020–2028 (ViWa 2020+) im ersten Quartal 2025 im Rahmen eines MidTerm-Symposiums erste vielversprechende Zwischenergebnisse und Einblicke in die Aktivitäten für die zweite Halbzeit. 

Höhere Strahlendosis bei Lungenkrebs sicher und vielversprechend

Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt: intensivere Strahlentherapie bei Lungenkrebs erhöht nicht das Risiko entzündlicher Reaktionen – verbessert aber möglicherweise die Überlebenschancen.

Gudrun Kreye

Im Rahmen der Frühjahrstagung der OeGHO (Österreichische Gesellschaft für Hämatolog*innen und Onkolog*innen) und AHOP (Arbeitsgemeinschaft hämatologischer und onkologischer Pflegepersonen in Österreich) am 25. April 2025 fand die Generalversammlung der Österreichischen Palliativgesellschaft (OPG) statt – mit einem bedeutenden Wechsel an der Spitze.

Darstellung autistischer Charaktere in TV-Serien: Realität oder Fiktion?

Am Forschungszentrum für Transitionspsychiatrie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften widmen sich die Forschenden unter anderem dem Schwerpunktthema Medien und Videospiele: Im Rahmen einer Studie wurden die mediale Darstellung mentaler Gesundheit sowie die potenzielle Stigmatisierung von Autismus untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmenden tendenziell Serien bevorzugen, in denen Charaktere mit Hoch- oder Spezialbegabungen dargestellt werden – im Vergleich zu realistischeren Repräsentationen von Autismus.

KL-Forscherin Sabrin Haddad mit dem "JNC Young Scientist Paper of the Year Award" ausgezeichnet

Für ihren Artikel “Eine biallelische Mutation in CACNA2D2, die mit entwicklungsbedingter und epileptischer Enzephalopathie assoziiert ist, beeinflusst sowohl Kalziumkanal-abhängige als auch synaptische Funktionen von α2δ-2” wurde Sabrin Haddad PhD MSc, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Physiologie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, mit dem renommierten “JNC Young Scientist Paper of the Year 2024 Award in Honor of Mark Smith”  ausgezeichnet. 

Gesundheits-Apps verfehlen den Bedarf: Nur wenige zielen auf Herzkrankheiten in Indien ab

Eine neue Studie unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) zeigt am Beispiel Indiens große blinde Flecken in der digitalen Gesundheitslandschaft auf.