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Mit einem Festakt an der Karl Landsteiner Privatuniversität wurde der Gründungsrektor Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Als Anerkennung seiner Verdienste wurde dem erfolgreichen Hochschulexperten das Auditorium der KL gewidmet.
Immer mehr junge Erwachsene suchen eine psychologische Abklärung mit einer vorgefassten Erwartung an die Diagnose – oder haben sich sogar selbst schon eine gegeben. Eine neue Studie, an der 93 in Österreich zugelassene Klinische Psychologinnen und Psychologen teilnahmen, zeigt: Selbst- und Wunschdiagnosen – häufig ADHS oder Autismus betreffend – treten heute deutlich häufiger auf als noch vor wenigen Jahren. Besonders oft ist dies bei jungen Frauen mit höherer Bildung und intensiver Social-Media-Nutzung der Fall. Manche reagieren auf unerwartete Ergebnisse der Testungen mit „Diagnose-Shopping”. Unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) wurde untersucht, wie diese Dynamik diagnostische Routinegespräche verändert – und aufgezeigt, dass die Kommunikation in der psychosozialen Versorgung nachgeschärft werden muss.
Ende des Jahres 2025 konnte die Karl Landsteiner Privatuniversität mit fünf Klinikerinnen und Kliniker aus den Landeskliniken Mistelbach, Amstetten und Korneuburg-Amstetten eine Forschungskooperation im Zuge einer Affiliation mit der Universität abschließen.
Univ.-Prof. Dr. Piero Fossati, Leitung des Fachbereichs Radioonkologie unter besonderer Berücksichtigung der Partikeltherapie an der KL, wurde mit dem Michael Goitein Award ausgezeichnet. Der Ärztliche Direktor MedAustrons, Lehr- und Forschungsstandort der KL, Prof. Dr. Eugen B. Hug, wurde zum Preisträger des „Lifetime Achievement Award“ gekürt.
Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, lud die Karl Landsteiner Privatuniversität zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Victor Zevallos. In seinem Vortrag mit dem Titel „Pflanzliche Proteine, Immunsystem und Mikrobiom: von den Anden in die Welt“ beleuchtete Professor Zevallos aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Rolle pflanzlicher Nahrungsbestandteile bei immunologischen und entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.
Wichtige Auslöser viraler Magen-Darm-Erkrankungen können über längere Zeit in freilebenden Amöben überdauern, die in natürlichen und technischen Wassersystemen weit verbreitet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) gemeinsam mit internationalen Partnern. Die Analyse ergab, dass sich Noro- und Adenoviren in verschiedenen Entwicklungsstadien der Amöben „verstecken“ können – und danach auch weiterhin infektiös bleiben. Diese Resultate legen nahe, dass freilebende Amöben bisher unterschätzte Reservoirs und Transportvehikel für Magen-Darm-Viren sein können. Das könnte erklären, warum bestimmte Viren in manchen Wassersystemen länger nachweisbar sind als erwartet – und eine verfeinerte Risikobewertungen und Ableitung von Managementmaßnahmen bei der Nutzung von Wasserressourcen rechtfertigen.
Der Brigitte-Hamann-Preis honoriert die Leistungen von Studierenden und AbsolventInnen der österreichischen Privatuniversitäten und Privathochschulen.
Allergische Sensibilisierung folgt ausgeprägten regionalen Mustern, die sich mit molekularer IgE-Diagnostik im Detail sichtbar machen lassen. Ein internationales Forschungsteam hat beide Aspekte nun in einer bevölkerungsbasierten Studie mit 1.000 Erwachsenen aus fünf Städten verschiedener Klimazonen in der Türkei aufgezeigt.
Am 13. November 2025 fand auf Initiative von Univ.-Prof. Mag. DDr. Klaus Podar, Karl Landsteiner Privatuniversität (KL) und unter der Schirmherrschaft der ecoplus GmbH Plattform für Gesundheitstechnologie erstmals die „Lower Austrian Conference on Cancer Research (LACCR) an der KL Krems statt.
Am 19 November 2025 fand am Waldfriedhof in St.Pölten beim KL-Ehrengrab die alljährliche Gedenkfeier für Körperspender:innen mit musikalischer Begleitung vom KL-Orchester „Med-Musics“ statt.
Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und der Universität für Weiterbildung Krems entwickelt ein innovatives 3D-Ko-Kultur-System zur Verbesserung der NK-Zell-Immuntherapie gegen akute myeloische Leukämie (AML). Ziel ist es, Rückfälle zu verhindern und Tierversuche durch realitätsnahe Modelle zu reduzieren.
Das Projekt „Fit4Reanimation“ unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität ist erfolgreich in die 2. Phase gestartet: Seit September 2025 werden in Niederösterreich neben Volksschülerinnen und -schüler nun auch Jugendliche der 6. Schulstufe im Schulunterricht in Erste Hilfe und Reanimation unterrichtet. Ziel der Initiative ist es Kindern und Jugendlichen bereits früh Wissen zum Thema Reanimation und Erste Hilfe näher zu bringen, damit Hemmschwellen abgebaut werden. Sie lernen im Notfall schnell und richtig zu reagieren, damit die Laienreanimationsrate langfristig gesteigert wird.