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Mentoring

Mentoring mit Elisabeth Manhart

(c) KL/Michael Liebert

Information zu den Mentoring-Programmen der KL

Ziel

Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) möchte mit den Mentoring-Programmen im Bachelorstudium Health Sciences sowie im Masterstudium Humanmedizin den informellen Wissenstransfer zwischen Studierenden und Lehrenden fördern. Ziel ist es, Hilfestellung in Hinblick auf den Studienablauf und die zukünftigen Berufsbilder anzubieten und Möglichkeiten zum Aufbau regionaler und internationaler Netzwerke zu schaffen.

Teilnahme

Mentor_innen (in der Rolle der Ratgeber_innen) und Mentees (jene, die auf die Erfahrung der Mentor_innen zurückgreifen) finden auf Basis von selbst erstellten Profilen in einem von der KL vorgegebenen Auswahlprozess zueinander. Sie gestalten ihren Austausch während des Studienjahres selbstorganisiert und legen fest, welche Themen im Rahmen dieser Partnerschaft behandelt werden. Die Teilnahme erfolgt sowohl von Seiten der Mentor_innen als auch der Mentees auf freiwilliger Basis und ist abgegrenzt vom regulären Studienbetrieb zu sehen.

Mentor_innen betreuen Studierendengruppen von 3 bis zu 10 Studierenden. Die Gruppen werden innerhalb der ersten Wochen des Wintersemesters gebildet und bleiben das ganze Studienjahr in derselben Zusammensetzung bestehen. Um sie optimal auf ihre Rolle als Ratgeber_innen vorzubereiten, wird einmalig ein Einschulungs- und Feedback-Seminar zu Beginn des Studienjahres abgehalten.

Die Teilnahme am Mentoring ist für die Mentees freiwillig, daher besteht auch keine zwingende Anwesenheitspflicht bei allen Treffen. Die Mentoringgruppe kann während des Jahres verlassen werden, Wechsel innerhalb der Mentoringgruppen während des Studienjahres sind nicht möglich.

Peer-Mentoring im Bachelor-Studienprogramm Health Sciences

Das Mentoring-Programm im BA Health Sciences dient als Unterstützung beim Zurechtfinden in der Rolle als Student_in und soll Hilfestellung in der ersten Phase des Studiums geben. Eine rasche Integration der Studierenden in den Studienalltag und somit ein effizienter Studieneinstieg wird dadurch gefördert.

Peer-Mentor_innen

Peer-Mentor_innen sind Studierende ab dem 3. Studienjahr im Bachelor-Studium Health Sciences bzw. aus dem Master-Studium Humanmedizin. Sie unterstützen in Folge die Mentees bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Potentiale und geben ihr eigenes bisheriges Wissen sowie die erworbenen Kompetenzen weiter. Sie

  • teilen ihre Erfahrungen.
  • vermitteln Know -How über die Studien- und Arbeitswelt und deren Herausforderungen.
  • geben konkrete Tipps und Hilfestellungen.
  • nützen ihr Netzwerk und ihren Informationsvorsprung, damit ihre Mentees erfolgreich im Studium Fuß fassen können.
  • erkennen die Kompetenzen und Potenziale ihrer Mentees.
  • kommunizieren klar ihre Erwartungen an das Mentoring-Programm (Ablauf, Ziele, Beiträge der Mentees etc.).
  • tauschen sich untereinander aus und organisieren gruppenübergreifende Events (Themenabende, Experten-Vorträge, Exkursionen etc).
  • werden von der KL eingeschult und bei Bedarf supervidiert.
  • geben der KL Feedback über Ihre Mentoring-Aktivitäten und andere studienrelevante Themen.

Zeitlicher Rahmen

Jeden Monat soll mindestens ein Treffen der Mentoringgruppe stattfinden, die Dauer und der Ort werden von den Mentor_innen festgelegt. Am Ende des Wintersemesters ist ein Kurzprotokoll zu den Treffen als Zwischenbericht abzugeben, am Ende des Studienjahres ein Endprotokoll.

Anrechenbarkeit im Studium für Peer-Mentor_innen

Für die Betreuung einer Gruppe über ein gesamtes Studienjahr kann die Anrechnung eines einzelnen  Electives im  3.  Bachelor-Jahr im Umfang  von  2 ECTS  einmalig  als „Peer- Mentoring“ erfolgen. Bei mehrjähriger Betreuung von Mentoring-Gruppen ist eine Bepunktung im Sinne der Kriterien für ein KL-Stipendium möglich.

Anrechenbarkeit im Studium für Mentees

Die Teilnahme am Mentoringprogramm wird als freiwillige Leistung im Transcript of records dokumentiert.

Senior-Mentoring im Master-Studienprogramm Humanmedizin

Das Mentoring-Programm im MA Humanmedizin dient als Unterstützung während der Studienzeit in den Universitätskliniken - insbesondere auch in Hinblick auf die Entwicklung und Schärfung des späteren Berufsbildes, der eigenen Karrierevorstellungen und der regionalen sowie internationalen Vernetzung. Das Mentoring-Konzept ermöglicht Mentees ein besseres Verständnis für Zusammenhänge. Es hilft, die Motivation zu stärken, die Selbsteinschätzung zu verbessern und konkrete Perspektiven zu entwickeln.
 

Senior-Mentor_innen

Als Senior-Mentor_innen fungieren Leiter_innen der klinischen Abteilungen sowie Fachärzt_innen bzw. Habilitationswerber_innen. Diese agieren als Ratgeber_innen, welche die Mentees bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Potentiale unterstützen. Sie
  • erkennen die Kompetenzen ihrer Mentees und fördern ihre Potentiale.
  • vermitteln ihr Know-How zu Forschung und Wissenschaft und deren Herausforderungen.
  • vermitteln ihr Know -How über die Studien- und Arbeitswelt und deren Herausforderungen.
  • geben konkrete Tipps und Hilfestellungen.
  • kommunizieren klar ihre Erwartungen an das Mentoring-Programm (Ablauf, Ziele, Beiträge der Mentees etc.).
  • tauschen sich untereinander aus.
  • nehmen  an  Schulungsangeboten  der  KL  teil  (verpflichtende  Einschulung,  freiwilliges Angebot an Supervision).
  • geben der KL Feedback über die laufende Mentoring-Aktivität.

Zeitlicher Rahmen

Die Termine und konkrete Inhalte der Mentoringpartnerschaft werden von Senior-Mentor_in und Mentees gemeinsam festgelegt; die Dauer und der Ort können selbst gewählt werden. Jeden Monat soll mindestens ein Treffen der Mentoringgruppe stattfinden. Am Ende des Wintersemesters ist ein Zwischenbericht abzugeben, am Ende des Studienjahres ein Endprotokoll.

Anrechenbarkeit für Senior-Mentor_innen

Für die Betreuung einer Gruppe über ein gesamtes Studienjahr kann die Anrechnung von didaktischen Fähigkeiten für Habilitationswerber_innen als „Senior- Mentoring“ im Äquivalent einer Lehrtätigkeit im Ausmaß von 10 akademischen Einheiten erfolgen.

 

Anrechenbarkeit für Mentees

Die Teilnahme am Mentoringprogramm wird als freiwillige Leistung im Transcript of records dokumentiert.

CareerLaunch-Mentoring der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften

Dieses Konzept wurde im Speziellen für die Studierenden im 1., 2. und 3. Jahr des MA-Studiums Humanmedizin (als Mentees) und die Absolvent_innen des Studiengangs MA Humanmedizin (als Mentor_innen) entwickelt. Das Mentoring ist von den Inhalten der Curricula klar abgegrenzt.

Ziel

Ziel dieses CareerLaunch-Mentorings ist die Unterstützung der Studierenden während der Studienzeit in den Universitätskliniken und im Parktischen Jahr, insbesondere auch in Hinblick auf die Entwicklung und Schärfung des späteren Berufsbildes, der eigenen Karrierevorstellungen und der regionalen und internationalen Vernetzung, sowie das Teilen der konkreten Erfahrungen durch den Einstieg in den medizinischen Beruf als KL-Absolvent_in.

Die Mentoringpartnerschaft ist hinsichtlich ihrer Ziele und in ihrer Grundstruktur geregelt. Die im Mentoring bearbeiteten Themen sind von den Mentoring-Gruppen frei wählbar. Die definitiven Termine, den Ort der Treffen und Detailinhalte werden von der/m Mentor_in in Absprache mit den Mentees festgelegt. Bei Bedarf kann die KL einen Raum zur Verfügung stellen.

CareerLaunch-Mentor_innen

CareerLaunch-Mentor_innen sind Absolvent_innen des MA-Studiums Humanmedizin der KL.

Um die Mentor_innen optimal auf ihre Rolle vorzubereiten, ist die jährliche Teilnahme an einem von der KL organisierten Einschulungs-und Feedback Seminar erstmalig vor Beginn des Mentorings verpflichtend. Sie betreuen dann einzelne Studierende bzw. Studierendengruppen bis max. 5 Studierende. Die Gruppen werden innerhalb der ersten Wochen des Wintersemesters gebildet und bleiben das ganze Studienjahr in derselben Zusammensetzung bestehen.

CareerLaunch-Mentor_innen agieren als Ratgeber_innen, welche die Mentees bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Potentiale unterstützen. Sie geben ihr eigenes bisherigen Wissen bzw. ihre erworbenen Kompetenzen weiter. Sie

  • teilen ihre Erfahrungen und vermitteln ihr Know -How über die Studien- und Arbeitswelt und ihre Herausforderungen.
  • geben ihren Mentees konkrete Tipps und Hilfestellungen zum Berufseinstieg.
  • nützen ihr Netzwerk und ihren Informationsvorsprung, damit ihre Mentees erfolgreich im Beruf Fuß fassen kann.
  • erkennen die Kompetenzen und Potenziale ihrer Mentees.
  • vermitteln ihr Know-How zu Forschung und Wissenschaft und ihre Herausforderungen.
  • kommunizieren klar ihre Erwartungen.
  • tauschen sich untereinander aus in Bezug auf gemachte Erfahrungen und deren Weitergabe, und organisieren ev. auch gruppenübergreifende Events (Themenabende, Expert_innen-Vorträge, Exkursionen etc).
  • werden von der KL eingeschult und bei Bedarf supervidiert.
  • geben der KL Feedback über Ihre Mentoring-Aktivitäten und über andere im Rahmen des Mentorings in Erfahrung gebrachte studienrelevante Themen (Evaluationsfunktion).

Angestrebt wird zumindest ein Treffen der Mentoringgruppe pro Monat. Die Mentees werden angehalten, ein Kurzprotokoll darüber zu führen, welches der KL zur Kenntnis gebracht wird.

CareerLaunch-Mentees

CareerLaunch-Mentees sind die Studierenden im 1., 2. und 3. Jahr des MA-Studiums Humanmedizin.

Die Teilnahme am Mentoring ist für die Studierenden freiwillig, es besteht keine zwingende Anwesenheitspflicht bei allen Treffen; die Mentoringgruppe kann während des Jahres verlassen werden, Wechsel innerhalb der Mentoringgruppen während eines Studienjahres sind nicht vorgesehen; im nächsten Studienjahr können sich die Gruppen wieder neu zusammensetzen.

Das Matching zwischen Mentees und Mentor_innen erfolgt auf Basis von Mentoring-Profilen (kurzer Steckbrief der/s Mentorin/Mentors mit Foto, klinischer bzw. wissenschaftlicher Tätigkeitsbereich, Berufsfeld, Freitext über Erwartungen, Angebot, ..) und Mentee-Steckbriefen.

Alle Steckbriefe sind für alle einsehbar, das Matchingverfahren erfolgt jährlich:

Schritt 1: Mentor_innen suchen sich Ihre Mentees aus (dazu ist es den Mentees im Vorfeld erlaubt, die Mentorin/den Mentor zu kontaktieren). Mentees können das Aufnahmeangebot ablehnen.

Schritt 2: Mentees können sich bei der Mentorin/beim Mentor anmelden, wenn noch Kapazitäten (max. Platzzahl 5 Mentees) frei sind. Die/der Mentor_in kann aussuchen, wenn es mehr Bewerber_innen als Kapazität gibt.

Die Mentor_innen erhalten für ihre Tätigkeit im Rahmen eines Studienjahres eine Teilnahmebestätigung der Universität sowie die Möglichkeit, für sich eine weitere KODE®-Bilanzierung anzumelden; die Auswertung sowie das dazugehörige Beratungsgespräch sind für Mentor_innen kostenlos.

Kontakt:

Elisabeth Manhart

DIin Elisabeth Manhart, MA

Wiss. Mitarbeiterin Health Sciences und Humanmedizin, Kommission für Gleichstellung und Frauenförderung

Events

  1. 16 Nov

    Tag der offenen Tür - November 2019

    16. November 2019, 10:00 - 14:00
    Karl Landsteiner Privatuniversität, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30,3500 Krems, Trakt Y, Erdgeschoß
  2. 22 Nov

    3. NÖ Onkologietag

    22. November 2019, 09:00 - 16:00
    Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Trakt Y
  3. 27 Nov

    10. MAIMONIDES LECTURES – 2. Reihe in Niederösterreich

    27. November 2019, 17:00 - 28. November 2019, 18:30
    Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Trakt Y, Festsaal