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KL Water Quality and Health-Team erhält NFB-Grant für Wasserhygieneforschung der Donau

Montag, 02 November, 2020 - 13:52

Wie man die mikrobiologisch-hygienische Wasserqualität von großen Flüssen in dicht besiedelten Gebieten im Zuge zukünftiger Herausforderungen vorhersagbar machen kann, untersucht ein multidisziplinäres Team unter der Leitung von zwei KL Professoren.

Krems: Donau und Weinberge

Bild von Norbert Pietsch auf Pixabay

Flüsse werden nicht umsonst Lebensadern genannt. Sie begleiten die Menschen als Trinkwasser- oder Bewässerungsquelle und haben eine wichtige Bedeutung für Freizeitaktivitäten. So hat sich der Mensch die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte auf vielfältige Weise zunutze gemacht und nicht nur ihren Lauf, sondern auch verschiedentlich die Wasserqualität beeinflusst, ebenso, wie dies klimatische Veränderungen mit sich bringen. Auch die touristische Nutzung, etwa durch die Schifffahrt, kann einen Einfluss auf gesundheitsbezogene Aspekte der Wasserqualität haben. Weniger im Fokus der Öffentlichkeit steht, dass Flüsse auch Vorfluter für die kommunale Abwasserentsorgung sind und dadurch fäkalen mikrobiologischen Verunreinigungen ausgesetzt sein können.

Ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftler_innen, staatlichen Wasser- und Gesundheitsexpert_innen, sowie erfahrenen Praktiker_innen eines führenden Wasserversorgers, rund um die KL-Professoren Andreas Farnleitner und Alexander Kirschner und dem ICC Water & Health, wird daher in dem von der NFB (NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H.) finanzierten Life Science Projekt „FUTURE DANUBE“ bisher ungelöste Problemstellungen im Zuge zukünftiger globaler Herausforderungen (Stichwort: „Global Change“) für dicht besiedelte urbane Einzugsgebiete großer Flüsse formulieren.

Die entwickelten Modelle werden in einem ersten Schritt für die Donau im niederösterreichischen Abschnitt angewendet und simuliert, um gesundheitsbezogene Herausforderungen an das zukünftige Wasserqualitätsmanagement vorhersagen zu können. Im zweiten Schritt werden die gewonnenen Detailinformationen aus der Donau genutzt, um diese auf andere repräsentative europäische Standorte größerer Flüsse zu extrapolieren.

Das Hauptziel des Projekts ist es, Grundlagenwissen über gesundheitsbezogene mikrobiologische Aspekte der Wasserqualität für Flusswasserressourcen zu etablieren, die mit zukünftigen globalen Veränderungsphänomenen konfrontiert sind. Darüber hinaus wird das Forschungsprojekt auch optimale Managementstrategien für (nieder-)österreichische Behörden und Kommunen sowie für die Wasserversorgung liefern, um letztendlich einen ausreichenden Infektionsschutz und somit eine sichere Ressource Wasser in „allen Lebenslagen“ nachhaltig gewährleisten zu können.

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