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Gehirnmetastasen: Tumorreste besser erkennen

Dienstag, 19 Mai, 2020 - 16:00

Erleichtert Fluoreszenz‐Markierung die operative Entfernung von Tumoren? Mediziner der KL legen Ergebnisse der weltweit größten Studie unter der Leitung der MedUni Wien zur Bewertung von 5‐Aminolävulinsäure vor.

Gehirnmetastasen

(c)SciePro – stock.adobe.com

Krems, 19. Mai 2020 – Zwei Drittel der Gehirnmetastasen zeigen nach Gabe von 5‐Aminolävulinsäure eine Fluoreszenz, die für Operateure potenziell hilfreich bei der Identifizierung sein könnte. Doch ist diese Fluoreszenz oft sehr ungleichmäßig verteilt oder schwach – was den Nutzen in der Praxis limitiert. Das ist das Ergebnis einer großen Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (KL Krems) unter der Leitung der Medizinischen Universität Wien. Mit über 150 Patientinnen und Patienten ist die im Journal of Neurosurgery veröffentlichte Studie die weltweit bisher umfangreichste ihrer Art und liefert aussagekräftige Ergebnisse. Diese bilden eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung dieser potenziell hilfreichen Technologie.

Insgesamt zeigt die Arbeit des Teams um Dr. Marhold und Prof. Widhalm den hohen praktischen Bezug der neuroonkologischen Forschung an der KL Krems und der MedUni Wien. Diese greift Bedürfnisse des Klinikalltags auf und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Behandlungsoptionen zu entdecken, zu entwickeln, zu verbessern und zu beurteilen.

 

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