Using the P-CaRES Tool to Identify Palliative Care Needs in Patients with Life-Limiting Diseases : An Analysis of Internal Medicine Admissions
Aktuelle Publikation
Forscher:innen des Universitätsklinikums Krems haben ein wichtiges Werkzeug getestet, das dabei hilft, schwerkranke Patient:innen zu identifizieren, die eine Palliativbetreuung benötigen. Das sogenannte P-CaRES-Tool wurde ursprünglich für Notaufnahmen entwickelt und kam nun auf Stationen der Inneren Medizin in Krems zum Einsatz. Bei der Untersuchung von über 2500 Patient:innen stellte sich heraus, dass fast drei Viertel der Schwerkranken eine Palliativbetreuung gebraucht hätten, aber nur jeder fünfte sie tatsächlich erhielt. Besonders deutlich wurde diese Versorgungslücke bei Patient:innen ohne Krebserkrankung, während Krebspatient:innen häufiger palliative Unterstützung bekamen. Die Studie zeigt auch, dass Patient:innen mit mehreren schweren Erkrankungen oder häufigen Krankenhausaufenthalten eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben. Die Ergebnisse wurden im Journal of Clinical Medicine veröffentlicht.
Fidelsberger, L., Fischer, C., Kreye, G., Meran, E., Likar, R., van Tulder, R., Stettner, H., Masel, E. K., Singer, J., & Le, N.-S. (2025). Using the P-CaRES Tool to Identify Palliative Care Needs in Patients with Life-Limiting Diseases: An Analysis of Internal Medicine Admissions. Journal of Clinical Medicine, 14(12), Artikel 4206. https://doi.org/10.3390/jcm14124206
OÄ PD Dr. Gudrun Kreye MBA
Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 (UK Krems)
OA PD Dr. Raphael Henricus Van Tulder
Klinische Abteilung für Innere Medizin 1 (UK Krems)
Prim. Clin. Assoc. Prof. PD Dr. Josef Singer MBA PhD
Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 (UK Krems)
Dr. Nguyen-Son Le
Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 (UK Krems)