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Dienstag, 03. Februar 2026

Use and Perceived Helpfulness of Different Intervention Strategies in Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome and Depression

Aktuelle Publikation


 

Menschen mit ME/CFS und Menschen mit Depression erleben oft eine ähnliche, stark belastende Erschöpfung – gehen aber sehr unterschiedlich mit Behandlungen um. Eine neue Studie aus dem Forschungszentrum Transitionspsychiatrie der KL zeigt, dass Betroffene mit Depression meist auf etablierte Therapien wie Psychotherapie und Medikamente setzen. Menschen mit ME/CFS hingegen probieren deutlich mehr unterschiedliche Ansätze aus, etwa Pacing oder Nahrungsergänzungsmittel, und erleben viele davon als hilfreich. Das spiegelt die derzeitige Versorgungslage wider: Während es für Depression klare Behandlungsleitlinien gibt, fehlen für ME/CFS noch wirksame, standardisierte Therapieoptionen. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig weitere Forschung und patient:innennahe Behandlungsstrategien für ME/CFS sind.

Dorczok, M. C., Mossaheb, N., Mittmann, G., Thomas, M. F., Bartova, L., Schrank, B., & Steiner-Hofbauer, V. (2026). Use and Perceived Helpfulness of Different Intervention Strategies in Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome and Depression. Journal of Clinical Medicine. https://doi.org/10.3390/jcm15020849

Dr. Gloria Mittmann MSc

Dr. Gloria Mittmann MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc)
Forschungszentrum Transitionspsychiatrie

Dr. Marina Frederike Thomas

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc)
Forschungszentrum Transitionspsychiatrie