Quirky, relatable, misleading: ADHD’s viral Identity on TikTok
Aktuelle Publikation
Auf TikTok wirkt ADHS oft wie ein sympathisches Persönlichkeitsmerkmal: chaotisch, kreativ, ein bisschen schräg. Eine aktuelle Untersuchung aus dem Forschungszentrum für Transitionspsychiatrie der KL zeigt jedoch, dass diese viralen Inhalte meist wenig mit der klinischen Realität zu tun haben. Die meisten populären Videos vermischen allgemeine Alltagserfahrungen mit ADHS, überzeichnen Verhalten oder verbreiten unbelegte Tipps. Humor und inszenierte „Relatability“ sorgen zwar für Reichweite, verzerren aber das Krankheitsbild. Dieser Artikel wurde durch den Open Access Publishing Fund der KL gefördert.
Neumann, M., Rothenberg, M., Mittmann, G., Ramsauer, J., Dorczok, M. C., & Steiner-Hofbauer, V. (2026). Quirky, relatable, misleading: ADHD’s viral Identity on TikTok. Current Psychology. https://doi.org/10.1007/s12144-025-08675-1
Dr. Max Rothenberg
Klinische Abteilung für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin (Universitätsklinikum Tulln)