Practice of radiation therapy for squamous cell esophageal cancer in Austria - a survey on behalf of the ÖGRO-GIT
Aktuelle Publikation
Eine aktuelle österreichweite Umfrage unter nahezu allen strahlentherapeutischen Zentren zeigt, wie Speiseröhrenkrebs (Plattenepithelkarzinom) hierzulande tatsächlich behandelt wird. Beteiligt war auch die Klinische Abteilung für Strahlentherapie-Radioonkologie am Universitätsklinikum Krems. Die Ergebnisse zeigen, dass moderne Bestrahlungstechniken und kombinierte Chemo-Strahlentherapien zwar flächendeckend eingesetzt werden, sich Details der Behandlung aber teils deutlich unterscheiden. Vor allem bei Strahlendosis, Zielvolumen und begleitenden Untersuchungen gibt es Unterschiede zwischen den Zentren und Abweichungen von internationalen Leitlinien. Die Studie macht deutlich, dass es in Österreich zwar ein hohes Versorgungsniveau gibt, aber weiterer Abstimmungsbedarf besteht, um Behandlungen noch einheitlicher und evidenzbasierter zu gestalten.
Gerum, S., Clemens, P., Salinger, J., Harl, P., Jaeger, R., Komina, O., Kopp, M., Peterka, K., Reiter, I., Schmid, R., Schwaiger, S., Stranzl-Lawatsch, H., Venhoda, C., & Roeder, F. (Angenommen/Im Druck). Practice of radiation therapy for squamous cell esophageal cancer in Austria - a survey on behalf of the ÖGRO-GIT. Radiation Oncology. https://doi.org/10.1186/s13014-026-02808-x
OÄ Dr. Johanna Salinger
Klinische Abteilung für Strahlentherapie - Radioonkologie (Universitätsklinikum Krems)