• Forschungsblog
Dienstag, 28. April 2026

Is MRI/US-guided fusion biopsy ready to replace systematic biopsy in detecting clinically significant prostate carcinoma? – a retrospective study

Aktuelle Publikation


 

Eine aktuelle retrospektive Studie aus dem Universitätsklinikum St. Pölten untersucht, ob die moderne MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie die klassische systematische Biopsie bei der Diagnose von Prostatakrebs ersetzen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fusionsbiopsie klinisch relevante Tumoren deutlich häufiger erkennt und damit genauer ist. Dabei werden zuvor auf MRT-Bildern auffällige Bereiche gezielt mit Ultraschall in Echtzeit angesteuert und beprobt. Allerdings übersieht sie in einigen Fällen Krebs, der mit der herkömmlichen Methode gefunden wird. Deshalb liefert derzeit die Kombination beider Verfahren die sicherste Diagnose.

Ökrösi, A., Svarer, A., Rosta, G., Wambacher, B., & Heinz, G. (2026). Is MRI/US-guided fusion biopsy ready to replace systematic biopsy in detecting clinically significant prostate carcinoma? – a retrospective study. BMC Urology. https://doi.org/10.1186/s12894-026-02113-5

Prim. Univ.-Prof. Dr. Gertraud Heinz MBA

Klinisches Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie (Universitätsklinikum St. Pölten)