Is MRI/US-guided fusion biopsy ready to replace systematic biopsy in detecting clinically significant prostate carcinoma? – a retrospective study
Aktuelle Publikation
Eine aktuelle retrospektive Studie aus dem Universitätsklinikum St. Pölten untersucht, ob die moderne MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie die klassische systematische Biopsie bei der Diagnose von Prostatakrebs ersetzen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fusionsbiopsie klinisch relevante Tumoren deutlich häufiger erkennt und damit genauer ist. Dabei werden zuvor auf MRT-Bildern auffällige Bereiche gezielt mit Ultraschall in Echtzeit angesteuert und beprobt. Allerdings übersieht sie in einigen Fällen Krebs, der mit der herkömmlichen Methode gefunden wird. Deshalb liefert derzeit die Kombination beider Verfahren die sicherste Diagnose.
Ökrösi, A., Svarer, A., Rosta, G., Wambacher, B., & Heinz, G. (2026). Is MRI/US-guided fusion biopsy ready to replace systematic biopsy in detecting clinically significant prostate carcinoma? – a retrospective study. BMC Urology. https://doi.org/10.1186/s12894-026-02113-5
Dr. Alexandra Ökrösi
Klinisches Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie (Universitätsklinikum St. Pölten)
Dr. Alexander Svarer BSc
Klinische Abteilung für Innere Medizin II (UK St. Pölten)
OA Dr. Gabor Rosta
Klinische Abteilung für Urologie und Andrologie (UK St. Pölten)
Prim. Univ.-Prof. Dr. Gertraud Heinz MBA
Klinisches Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie (Universitätsklinikum St. Pölten)