Karl Landsteiner Privatuniversität startet neues internationales PhD Programm für Krebsforschung
Neues Doktoratsprogramm stärkt Niederösterreich als international sichtbaren Forschungsstandort
Die Karl Landsteiner Privatuniversität erweitert ihr internationales Forschungsprofil um ein neues Doktoratsprogramm: Das englischsprachige PhD-Programm „TUMOR BIOLOGY: Basic, Translational, and Clinical Cancer Research“ wurde von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) akkreditiert. Mit dem neuen Studienangebot stärkt die KL Krems ihre Rolle als international vernetzter Standort moderner Krebsmedizin und schafft attraktive Ausbildungsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Forschung von der Grundlagenwissenschaft bis zur klinischen Anwendung
Krebserkrankungen zählen weltweit zu den größten Herausforderungen für Gesundheitssysteme und Forschung. Das neue PhD‑Programm verfolgt daher einen integrativen Ansatz, der Grundlagenforschung, translationale Forschung und klinische Anwendung eng miteinander verbindet. Ziel ist die Ausbildung hochqualifizierter Wissenschafter:innen, die neue Erkenntnisse zur Entstehung, Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen gewinnen und in die klinische Praxis übertragen können.
„Mit der Akkreditierung des PhD‑Programms TUMOR BIOLOGY setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in der strategischen Entwicklung der Karl Landsteiner Privatuniversität“, betont Rektorin Andrea Olschewski. „In diesem Programm bündeln wir unsere Expertise im Krebsforschungsbereich und schaffen ein attraktives Umfeld für internationale Nachwuchswissenschafter:innen.“
Internationales Netzwerk und interdisziplinäre Ausbildung
Das Doktoratsstudium verbindet zentrale Disziplinen wie Molekularbiologie, Onkologie, Medizinphysik und Strahlentherapie. Das Studienprogramm orientiert sich an internationalen Standards und verbindet exzellente Forschung mit individueller Betreuung sowie einem starken Partnernetzwerk.
Zu den zentralen klinischen und wissenschaftlichen Partnern zählen die KL Universitätskliniken Krems und St. Pölten, zwei führende onkologische Zentren in Niederösterreich, die das gesamte Spektrum moderner Krebsmedizin abdecken und Patient:innen den Zugang zu innovativen, evidenzbasierten Therapien sowie klinischen Studien anbieten. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch MedAustron, eines von weltweit fünf Zentren, das sowohl Protonen- als auch Kohlenstoffionentherapie anbietet. Weitere Kooperationen bestehen mit der Medizinische Universität Wien, der Technischen Universität Wien, der Harvard Medical School, der Mayo Clinic, dem City of Hope Comprehensive Cancer Center in Kalifornien, King’s College London und der Universität Heidelberg.
Das PhD-Programm TUMOR BIOLOGY wurde von einem interdisziplinären Team aus international ausgewiesenen Expert:innen der beteiligten wissenschaftlichen Partnerinstitutionen entwickelt. Klaus Podar, Leiter des Fachbereichs Molekulare Onkologie und Hämatologie sowie Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2 am Uniklinikum Krems, koordinierte die Ausarbeitung der wissenschaftlichen Ausrichtung, der inhaltlichen Schwerpunkte und des Curriculums. Mehr zu den Principal Investigators des PhD-Programms „TUMOR BIOLOGY: Basic, Translational, and Clinical Cancer Research“ unter (Verweis auf die PI-Liste, die wir auf der Website unter NEWS abbilden – siehe unten).
„Unser Ziel ist es, junge Forschende an der Schnittstelle von Labor, Klinik und Technologie auszubilden“, erklärt Programmkoordinator Podar. „Die enge Verzahnung von Forschung und klinischer Praxis schafft dafür ideale Voraussetzungen.“
Start ab dem Studienjahr 2026/27
Die Studierenden erhalten Zugang zu translational orientierten Forschungsprojekten, klinischen Studien und moderner Forschungsinfrastruktur. Die Entwicklung des curricularen Rahmenkonzepts der KL PhD-Programme wurde von PhD-Studienkoordinator Gerald Obermair koordiniert und verbindet projektbezogene Forschungsarbeit mit strukturierten Lehrveranstaltungen, regelmäßigem Coaching und Mentoring, Forschungsseminaren, internationaler wissenschaftlicher Exposition sowie Angeboten zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen.
Der Start des Programms ist für Studienjahr 2026/27 vorgesehen.
Principal Investigators
(Betreuer:innen im PhD‑Programm „TUMOR BIOLOGY“)
Das PhD‑Programm wird von einem interdisziplinären Team international ausgewiesener Wissenschafter:innen getragen:
- OA Univ.-Prof. Priv.-Doz. Mag. DDr. Klaus Podar
Leiter des Fachbereichs Molekulare Onkologie und Hämatologie (KL)
Oberarzt, Innere Medizin 2, Universitätsklinikum Krems - Univ.-Prof.in Priv.-Doz.in MMag. Dr.in Dagmar Stoiber-Sakaguchi
Leiterin des Fachbereichs Pharmakologie (KL) - Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Markus Stock, PhD
Leiter des Fachbereichs Medizinphysik (Partikeltherapie) (KL/MedAustron) - Univ.-Prof. Dr. Piero Fossati
Leiter des Fachbereichs Radioonkologie (Partikeltherapie) (KL/MedAustron) - Prim. Clin. Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Josef Singer, PhD, MBA
Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2 (Hämatologie & Onkologie), Universitätsklinikum Krems - Prim. Clin. Assoc.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Petra Georg, MBA
Leiterin der Klinischen Abteilung für Strahlentherapie – Radioonkologie, Universitätsklinikum Krems - OÄ Priv.-Doz. Dott. Dr. Sonia Vallet
Fachbereich Molekulare Onkologie und Hämatologie (KL)
Oberärztin, Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 (Hämatologie & Onkologie), Universitätsklinikum Krems, Leiterin der Onkologischen Tagesklinik - OA Priv.-Doz. Dr. Bahil Darson Ghanim, PhD
Externer Betreuer, Klinik Oberwart - Prim. Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Harun Fajkovic, MSc, F.E.B.U.
Leiter der Klinischen Abteilung für Urologie und Andrologie, Universitätsklinikum St. Pölten - Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Trautinger
Leiter der Klinischen Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologie), Universitätsklinikum St. Pölten - OÄ Priv.-Doz.in Dr.in Christine Hafner
Oberärztin, Klinische Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologie), Universitätsklinikum St. Pölten - Prim. Clin. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Anton Staudenherz
Leiter des Klinischen Instituts für Nuklearmedizin, molekulare Bildgebung und spezielle Endokrinologie, Universitätsklinikum St. Pölten
Das Team deckt die gesamte Bandbreite moderner Krebsforschung ab – von molekularer Grundlagenforschung über translationale Ansätze bis hin zur klinischen Onkologie und innovativen Strahlentherapie.