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Dienstag, 30. Juni 2026

It takes time to synchronize : the emergence of dyadic heart-rate synchrony during music therapy in neurorehabilitation

Aktuelle Publikation


 

In der Musiktherapie können nicht nur Melodien, Bewegungen oder Gespräche aufeinander abgestimmt sein, auch der Körper scheint mitzuschwingen. Eine  kürzlich erschienene Studie mit Beteiligung der Klinischen Abteilung für Neurologie am Universitätsklinikum Tulln zeigt, dass sich die Herzrhythmen von Patient:innen und Therapeut:in während musiktherapeutischer Sitzungen messbar annähern können. Besonders interessant ist dabei, dass diese Synchronisierung offenbar nicht sofort entsteht, sondern erst im Verlauf längerer Sitzungen deutlicher wird. Die Ergebnisse eröffnen einen spannenden Blick auf bislang schwer sichtbare Prozesse in der Neurorehabilitation und darauf, wie therapeutische Beziehung auch körperlich erfassbar werden kann. 

Yap, S. S., Ramseyer, F. T., Fachner, J., Maidhof, C., Tschacher, W., & Tucek, G. (2026). It takes time to synchronize: the emergence of dyadic heart-rate synchrony during music therapy in neurorehabilitation. Frontiers in Psychology, 17, 1-22. Artikel 1629778. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2026.1629778