It takes time to synchronize : the emergence of dyadic heart-rate synchrony during music therapy in neurorehabilitation
Aktuelle Publikation
In der Musiktherapie können nicht nur Melodien, Bewegungen oder Gespräche aufeinander abgestimmt sein, auch der Körper scheint mitzuschwingen. Eine kürzlich erschienene Studie mit Beteiligung der Klinischen Abteilung für Neurologie am Universitätsklinikum Tulln zeigt, dass sich die Herzrhythmen von Patient:innen und Therapeut:in während musiktherapeutischer Sitzungen messbar annähern können. Besonders interessant ist dabei, dass diese Synchronisierung offenbar nicht sofort entsteht, sondern erst im Verlauf längerer Sitzungen deutlicher wird. Die Ergebnisse eröffnen einen spannenden Blick auf bislang schwer sichtbare Prozesse in der Neurorehabilitation und darauf, wie therapeutische Beziehung auch körperlich erfassbar werden kann.
Yap, S. S., Ramseyer, F. T., Fachner, J., Maidhof, C., Tschacher, W., & Tucek, G. (2026). It takes time to synchronize: the emergence of dyadic heart-rate synchrony during music therapy in neurorehabilitation. Frontiers in Psychology, 17, 1-22. Artikel 1629778. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2026.1629778
Sun Sun Yap BSc BSc MSc PhD
Klinische Abteilung für Neurologie (UK Tulln)