Impact of dose and dose-averaged linear energy transfer on oro-pharyngeal-mucosal toxicity in patients with non-squamous head and neck cancers treated with carbon-ion radiotherapy
Aktuelle Publikation
Bei der Behandlung bestimmter Kopf‑Hals‑Tumoren kommt zunehmend die Kohlenstoff‑Ionen‑Therapie zum Einsatz, eine besonders präzise Form der Strahlentherapie. Forscher:innen, darunter auch Expert:innen des MedAustron, haben untersucht, warum manche Patient:innen später schwere Schäden an der Schleimhaut im Mund‑ und Rachenraum entwickeln. Dafür analysierte das Team die Behandlungsdaten von 51 Personen und prüfte, welche Strahlendosen und Energieverteilungen zu höherem Risiko führen. Die Auswertung zeigte: Wenn empfindliche Schleimhautbereiche zu hohe Dosen erhalten, steigt die Wahrscheinlichkeit für späte Komplikationen deutlich an. Ein spezielles Schonverfahren („mucosa‑sparing“) konnte die Belastung für gesundes Gewebe spürbar reduzieren, ohne die Tumorkontrolle zu verschlechtern. Außerdem zeigte sich, dass nicht nur die Dosis selbst, sondern auch die Verteilung der Strahlenenergie (LET) eine wichtige Rolle spielt.
Nachankar, A., Gora, J., Schafasand, M., Fuß, M., Hug, E., Carlino, A., Lütgendorf-Caucig, C., Stock, M., & Fossati, P. (2026). Impact of dose and dose-averaged linear energy transfer on oro-pharyngeal-mucosal toxicity in patients with non-squamous head and neck cancers treated with carbon-ion radiotherapy. Radiotherapy and Oncology, 214, 111314. Artikel 111314. Vorzeitige Online-Publikation. https://doi.org/10.1016/j.radonc.2025.111314