• Forschungsblog
Montag, 19. Januar 2026

Head position matters: Position‑dependent vestibular flow void artifacts in inner ear MRI and their clinical implications

Aktuelle Publikation


 

Forscher:innen aus dem Universitätsklinikum Krems haben gemeinsam mit der Johns Hopkins University herausgefunden, dass die Kopfhaltung während einer MRT-Untersuchung das Bild des Innenohres beeinflussen kann. Die Studie zeigt: Schon kleine Änderungen des Kopfneigungswinkels führen zu unterschiedlichen Artefakten im MRT-Bild, die durch magnetisch ausgelöste Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr entstehen. Diese sogenannten „Flow voids“ sind abhängig von der Kopfposition und können leicht mit pathologischen Veränderungen verwechselt werden. Die Ergebnisse helfen Radiolog:innen, MRT-Bilder besser zu interpretieren und Untersuchungsprotokolle zu optimieren.

Javor, D., Leyer, M., Ward, B. K., Bennani-Baiti, B., Ranharter, E., Bauer, M., Kirschbaum, M., Brunner, M., & Büki, B. (Angenommen/Im Druck). Head position matters: Position‑dependent vestibular flow void artifacts in inner ear MRI and their clinical implications. European Journal of Radiology, 112638. https://doi.org/10.1016/j.ejrad.2025.112638

Prim. Clin. Ass. Prof. Mag. Dr. Domagoj Javor MSc MBA EBIR

Klinisches Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie (Universitätsklinikum Krems)

OÄ DDr. Mag. Barbara Bennani-Baiti

Klinisches Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie (Universitätsklinikum Krems)

Prim. Clin. Assoc. Prof. PD Dr. Markus Brunner MBA

Klinische Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten (UK Krems)