Ein Erasmus+ Forschungspraktikum auf den Spuren der Natürlichen Killer von Brisbane
Im Rahmen meiner Tätigkeit als PhD-Studentin im Fachbereich Pharmakologie der KL habe ich die wunderbare Möglichkeit bekommen vom 5.Mai.2025 bis 6.Juni.2025 eine von Erasmus+ finanzierte Staff-Mobility (Forschungspraktikum) an dem Translational Research Institute Australia der University of Queenstown in Brisbane zu absolvieren. Die Organisation dieses Praktikums erfolgte gemeinsam mit dem International Office der KL. Ziel des Praktikums war es, durch Forschungsarbeit in einem anderen Labor Techniken zu lernen, die ich auch in meine eigene Forschungsarbeit an der KL einbringen kann.
Erasmus+ Forschungspraktikum Brisbane
Der Schwerpunkt der Forschungsgruppe von Professor Fernando Fonseca Guimaraes liegt auf der Entwicklung einer Krebsimmuntherapie basierend auf Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen). Im Zuge meines Praktikums habe ich daran geforscht, wie man NK-Zellen aus gespendetem Blut gewinnt, vermehrt und langfristig aufbewahrt, um die bestmöglichen Bedingungen für einen therapeutischen Einsatz zu schaffen. Dabei konnte ich viel für meine Forschungsarbeit lernen, aber auch mein Wissen in Australien einbringen und weitergeben.
Den besseren Umgang mit humanen NK-Zellen zu lernen, war für mich besonders wertvoll, da mein Forschungsprojekt hier an der KL sehr davon profitieren wird. Darüber hinaus kann ich so auch unsere Forschungskollaborationen in Österreich stärken, da ich durch das während dem Praktikum erworbenen Wissens Fähigkeiten mitbringe, die in der NK-Zellcommunity in Bereich Wien und Umgebung gefragt sind. Neben meiner Arbeit im Labor hatte ich auch die Möglichkeit an diversen, vom Translational Research Institute organisierten Veranstaltungen teilzunehmen und mich zum Beispiel zum Thema wissenschaftliches Schreiben weiterzubilden. Außerdem habe ich viele andere Forschende kennengelernt und konnte somit ein internationales Netzwerk aufbauen, das in Zukunft zu möglichen internationalen Kollaborationen führt.
Ich konnte meine Zeit in Brisbane aber auch dazu nutzen, die Stadt und Umgebung zu erkunden und die Leute und Kultur Australiens besser kennenzulernen. Mein persönliches Highlight hier war der Besuch des Great Barrier Reefs. Somit konnte ich von meinem Erasmus+ Aufenthalt in Brisbane nicht nur sehr nützliches fachliches Wissen mitbringen, sondern habe auch die Möglichkeit bekommen, mich persönlich weiterzuentwickeln und durfte eine ganz neue Welt, weit weg von zu Hause, kennenlernen.
Ganz besonderen Dank möchte ich an Professor Fernando Fonseca Guimaraes richten, der mich herzlich in seiner Laborgruppe empfangen und mir überhaupt erst die Möglichkeit dieses Praktikum durchzuführen gegeben hat. Genauso geht mein Dank an Melissa Elliott, die mit mir die Arbeit im Labor durchgeführt hat. Nicht zu vergessen sind auch meine Vorgesetzten Univ.-Prof. PD MMag. Dr. Dagmar Stoiber-Sakaguchi und Agnieszka Witalisz-Siepracka, PhD, die mich für die Zeit des Aufenthalts freigestellt haben und das International Office der KL, im Besonderen Frau Anzinger, die mich in allen Fragen und Anliegen tatkräftig unterstützt haben.