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Mittwoch, 22. Mai 2024

Cortical and trabecular mechanical properties in the femoral neck

... vary differently with changes in bone mineral density


Aktuelle Publikation


Der Fachbereich Biomechanik der KL untersuchte gemeinsam mit der TU Wien die Qualitätskriterien des Oberschenkelhalsknochens. Die Forschenden erhielten Proben von Gesunden und von Patient:innen mit Osteoporose. Sie gingen davon aus, dass nicht die Knochendichte allein, sondern andere Knochenmerkmale für die Bruchfestigkeit des Knochens entscheidend sind. Interessanterweise gab es kaum Unterschiede zwischen gesunden und osteoporotischen Knochenproben. Allerdings fanden die Wissenschaftler:innen heraus, dass sich verschiedene Knochenteile, nämlich kortikaler und trabekulärer Knochen, unterschiedlich verhalten. Während der kortikale Knochen dicht beschaffen ist, kann der trabekuläre Knochen als spongiös und damit weicher beschrieben werden. Osteoporose könnte also auch die Folge einer Verschiebung von kortikalen zu mehr trabekulären Knochenanteilen sein. Die Arbeit ist frei zugänglich in der Fachzeitschrift “JBMR Plus” erschienen und wurde von der Niederösterreichischen Landesregierung im  Rahmen der FTI-Strategie gefördert.

Bittner-Frank, M, Reisinger, AG, Andriotis, OG, Pahr, DH & Thurner, PJ 2024, 'Cortical and trabecular mechanical properties in the femoral neck vary differently with changes in bone mineral density', JBMR Plus, vol. 8, no. 6, pp. ziae049. https://doi.org/10.1093/jbmrpl/ziae049

Assoc.-Prof. DI Dr. Andreas Reisinger

Assoc.-Prof. DI Dr. Andreas Reisinger

Leitung Biomechanik Labor, Assistant Professor
Fachbereich Biomechanik