Bestimmung der Persistenz von genetischen Fäkalmarkern und Fäkalindikatoren in Flusswasser für die Wasserqualitätsuntersuchung und -modellierung von morgen
Aktuelle Publikation
Eine aktuelle Studie aus dem Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit untersucht, wie lange genetische Spuren von fäkalen Verunreinigungen in Flusswasser nachweisbar bleiben. Die Forschenden zeigen, dass sich diese Marker je nach Temperatur und Umweltbedingungen unterschiedlich schnell abbauen. Dadurch wird es möglich, die Wasserqualität genauer zu bewerten und Verschmutzungsquellen besser zu identifizieren. Besonders die Kombination moderner molekularer Methoden mit klassischen Verfahren verbessert die Analyse deutlich. Die Arbeit wurde durch das Projekt „Future Danube“ (GFF) sowie durch Open-Access-Mittel der KL gefördert und basiert auf der internationalen Studie „Comparative evaluation of decay characteristics of commonly used genetic faecal markers crAssphage and Bacteroides in complex river water microcosms“.
Steinbacher, S., Leifels, M., Kolm, C., Mach, R., Zuser, K., Lindner, G., Reiter, M., Demeter, K., Kirschner, A., Derx, J., Mayer, R., Linke, R., Farnleitner, A., & Sommer, R. (2026). Bestimmung der Persistenz von genetischen Fäkalmarkern und Fäkalindikatoren in Flusswasser für die Wasserqualitätsuntersuchung und -modellierung von morgen. Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft, 2026. https://doi.org/10.1007/s00506-026-01217-4