E – Ökologische Verantwortung
Gebäude & Energie
Die Karl Landsteiner Privatuniversität kann auf eine Infrastruktur setzen, die höchsten ökologischen Standards entspricht. Die drei Gebäudeeinheiten, die wir am Campus Krems nutzen, sind nach den Zertifizierungen ÖGNI/DGNB Gold und klimaaktiv Gold und Platin errichtet. Sie erfüllen strenge Kriterien für Energieeffizienz, Materialwahl und Raumklima. Wir freuen uns sehr, dass der neue Trakt U am Campus mit klima.aktiv die Höchstbewertung 1.000 von 1.000 möglichen Punkten erreichte.
Alle Gebäude sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die einen Teil unseres Strombedarfs decken. Ergänzend beziehen wir ausschließlich Grünstrom vom regionalen Energieversorger. Die Wärmeversorgung erfolgt über Geothermie und Wärmerückgewinnungssysteme, während LED-Beleuchtung und KNX-Steuerungen den Energieverbrauch minimieren.
Im Geschäftsjahr 2024/25 lag unser Energieverbrauch bei 1.537 MWh – zu 100 % aus erneuerbaren Quellen. Die erste Treibhausgasbilanz zeigt: Unsere Emissionen betragen 233,8 Tonnen CO₂e (Scope 1 und 2) standortbezogen und 9,5 Tonnen CO₂e nach marktbezogener Berechnungsmethode. Unser nächster Schritt ist die Erhebung der Scope-3-Emissionen, um anschließend einen umfassenden Übergangsplan zur Dekarbonisierung entwickeln zu können.
Forschung & Lehre
Nachhaltigkeit endet nicht bei der Gebäudetechnik – sie ist auch Teil unserer Forschung & Lehre. Mehrere Forschungsschwerpunkte befassen sich beispielsweise mit dem Einfluss von Umweltfaktoren auf unsere Gesundheit. Forschung und Lehre orientieren sich darüber hinaus auch an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Um diesen Anspruch sichtbar zu machen, haben wir im vergangenen Geschäftsjahr eine umfassende SDG-Verschlagwortung eingeführt. Alle Forschungsprojekte und Publikationen werden im universitätseigenen Forschungsportal KRIS den 17 Sustainable Development Goals zugeordnet. So wird transparent, wie unsere Arbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 beiträgt. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 57 geförderte Forschungsprojekte durchgeführt, davon 52 mit direktem Bezug zu SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“. Weitere Schwerpunkte liegen auf SDG 6 „Sauberes Wasser“, SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ und SDG 12 „Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster“. Auch unsere Lehre greift diese Themen auf – von Public Health über Ethik bis hin zu Umweltpsychologie.
Gleichzeitig setzen wir in unseren Laboren auf ressourcenschonende Prozesse. Als Mitglied im Netzwerk „Green Labs Austria“ verfolgen wir klare Prinzipien: Glas statt Einwegplastik, gemeinschaftliche Nutzung von Chemikalien, energieeffiziente Geräte und strikte Mülltrennung. Der Einsatz besorgniserregender Stoffe wird auf Kleinstmengen reduziert und streng kontrolliert. Alle Labore unterliegen umfassenden Sicherheitsrichtlinien und regelmäßigen Überprüfungen.
Treibhausgas-Bilanz
Eine Treibhausgas-Bilanz zeigt, wie viele Emissionen ein Unternehmen verursacht. Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Anlagen. Scope 2 betrifft zugekaufte Energie wie Strom oder Wärme. Scope 3 berücksichtigt alle indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von Lieferanten bis zur Nutzung der Produkte.
Green Labs Austria
Green Labs Austria unterstützt Forschungseinrichtungen dabei, ihre Labore nachhaltiger zu gestalten. Labore verbrauchen viel Energie und Ressourcen. Das Netzwerk bietet Tipps, Standards und Austausch, um Abfall zu reduzieren, Geräte effizient zu nutzen und Arbeitsabläufe umweltfreundlicher zu machen – ohne die Qualität der Forschung zu beeinträchtigen.
Die neun R der Kreislaufwirtschaft
Die neun R der Kreislaufwirtschaft zeigen, wie Ressourcen effizient genutzt werden können: Refuse, Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose und Recycle. Sie helfen dabei, Produkte länger im Kreislauf zu halten, Abfall zu vermeiden und den Einsatz neuer Rohstoffe zu verringern.
Treibhausgas-Bilanz
Eine Treibhausgas-Bilanz zeigt, wie viele Emissionen ein Unternehmen verursacht. Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Anlagen. Scope 2 betrifft zugekaufte Energie wie Strom oder Wärme. Scope 3 berücksichtigt alle indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von Lieferanten bis zur Nutzung der Produkte.
Green Labs Austria
Green Labs Austria unterstützt Forschungseinrichtungen dabei, ihre Labore nachhaltiger zu gestalten. Labore verbrauchen viel Energie und Ressourcen. Das Netzwerk bietet Tipps, Standards und Austausch, um Abfall zu reduzieren, Geräte effizient zu nutzen und Arbeitsabläufe umweltfreundlicher zu machen – ohne die Qualität der Forschung zu beeinträchtigen.
Die neun R der Kreislaufwirtschaft
Die neun R der Kreislaufwirtschaft zeigen, wie Ressourcen effizient genutzt werden können: Refuse, Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose und Recycle. Sie helfen dabei, Produkte länger im Kreislauf zu halten, Abfall zu vermeiden und den Einsatz neuer Rohstoffe zu verringern.
Abfallmanagement & Kreislaufwirtschaft
Kreislaufwirtschaft bedeutet, Ressourcen möglichst effizient zu nutzen und Materialien im Kreislauf zu halten. Im letzten Geschäftsjahr haben wir eine Recyclingquote unserer Abfälle von 35,5 % erreicht. Zur Abfallvermeidung setzen wir auf recyceltes Papier, Mehrweg-Glasflaschen und Dosiergeräte für Reinigungsmittel. Unser Ziel ist es, die Recyclingquote weiter zu steigern und den Einsatz kritischer Stoffe zu minimieren.
Ressourcenschonender IT-Betrieb
Digitalisierung ist für uns ein Hebel zur Ressourcenschonung. Wir arbeiten möglichst papierlos, setzen auf eine Clean-Desk-Policy und stellen Lehrunterlagen digital bereit. Prüfungen erfolgen zu 95 % elektronisch, und ein wöchentlicher Online-Lehrtag reduziert Reiseaufwand und Emissionen.
Unsere IT-Geräte werden mindestens fünf Jahre genutzt und anschließend karitativen Einrichtungen gespendet. Ergänzend achten wir auf nachhaltige Beschaffung und energieeffiziente Hardware. Datenschutz und IT-Sicherheit sind integraler Bestandteil: DSGVO-konforme Prozesse und verpflichtende Schulungen sorgen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten.