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MRT-Artefakte: Die Kopfposition entscheidet
Dienstag, 17. Februar 2026

Dunkle, rautenförmige Areale in Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen – sie können schlicht davon abhängen, wie eine Person im Scanner liegt. Eine Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) zeigt, dass charakteristische „Flow-void“-Artefakte im Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) deutlich stärker ausfallen, wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist, und geringer, wenn das Kinn in Richtung Brust geneigt wird. In ersterer Position berichteten einige Teilnehmende über Schwindel. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass starke Magnetfelder Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr antreiben können – und legen nahe, die Kopfposition sowohl bei der Interpretation von Innenohr-MRT-Scans als auch im Hinblick auf den Untersuchungskomfort mit zu berücksichtigen.

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Verleihung des Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

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Prof. Dieter Pahr untersucht mit Computermethoden die Mechanik des Lebendigen. Er forscht an der Karl Landsteiner Privatuniversität und an der TU Wien an der Biomechanik von Knochen.
Nach seinem Maschinenbau Studium an der TU Wien arbeitete er als Assistent am Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik. Im Jahr 2000 war er Visiting Scientist am NASA Forschungszentrum in Ohio/USA tätig. An der KL wurde er zum Professor für Biomechanik berufen und hier forscht er auch in diesem Bereich, parallel zu seiner Professorenstelle an der TU Wien.

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Drei Projekte kommen bei erster Pilot-Ausschreibung im neuen Förderprogramm "Ideen Lab" zum Zug, darunter das "Virtual Skills Lab". An der Projektentwicklung arbeitet ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Organisationen, die KL ist dabei durch Dr. Beate Schrank vertreten. 3,5 Millionen Euro stehen für das Ideen Lab von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung bzw. dem Österreich Fonds zur Verfügung.

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In der Woche vom 1.-4. April 2019 war die KL an den Universitätskliniken Krems, Tulln und St.Pölten mit einer Road-Show zu den Forschungsimpulsen unterwegs.

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Anfang März startete an der KL der Fachbereich Physiologie mit dem Professor für Physiologie, Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerald Obermair.

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Wissenschafter der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems und der Medizinischen Universität Wien klären Transportsysteme der Plazenta. Quecksilber & Eisen im Fokus.
Getarnt als Aminosäure kann das toxische Schwermetall Quecksilber durch die Plazenta in das Blut des Ungeborenen gelangen. Das hat ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems und der Medizinischen Universität Wien nun nachweisen können. Wenig bekannt ist hingegen über den plazentaren Transport des dringend benötigten Elements Eisen, das sowohl bei Schwangeren als auch Ungeborenen oftmals in zu geringen Mengen vorliegt. Aufbauend auf den Methoden und Erfahrungen der Quecksilberstudie erforscht das interuniversitäre Team nun auch diesen Transportprozess in einem neuen Projekt, das wieder von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) unterstützt wird.

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Buchneuerscheinung von Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Franz Kolland

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Gleich zu Beginn des neuen Jahres startete an der KL der Fachbereich Pharmakologie mit der Professorin für Pharmakologie, Dr. Dagmar Stoiber-Sakaguchi.

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Der Wissenschaftspreis 2018 der Medizinischen Gesellschaft Niederösterreich wurde heuer an Dr. Klaus HACKNER vom Universitätsklinikum Krems, Abteilung für Pulmologie (Vorstand: Prim. Assoc. Prof. Dr. Errhalt) verliehen. Die Klinische Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Krems erhält diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal. Das Klinikum etabliert sich als Forschungsstandort und die Patienten profitieren davon.

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Moses hat die Israeliten bei ihrem Exodus aus Ägypten in der Bibel angeführt. Sein Zorn, den er beim Tanz seines Volkes um das goldene Kalb verspürte, ist nicht nur für Gläubige interessant. Warum, erklärt der Philosoph Alexander Hippmann in einem Gastbeitrag.

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Anfang Dezember durften wir unsere erste Austauschwissenschaftlerin im Rahmen des Erasmus Programmes "Staff Mobility For Training" an der KL im Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit begrüßen.

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Als „herausragenden Arzt“ und „Persönlichkeit mit internationaler Strahlkraft“ bezeichnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Universitätsprofessor Herbert Frank anlässlich der Überreichung des „Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich". Überreicht wurde das Ehrenzeichen an den Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Universitätsklinikum Tulln am Freitag, 14. Dezember, im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse.