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Bibliothekarische Services für Forscher_innen

Willkommen auf der Infoseite für Forscherinnen und Forscher der Universitätskliniken und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften!

(c) Darwin Laganzon - pixabay

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihren Fragen zu Open Access und Publizieren allgemein. Hier finden Sie Informationen zu Fördermöglichkeiten für Open Access Publikationskosten und zur Sichtbarmachung Ihrer KL-affiliierten Publikationen in unserer Publikationsdatenbank.

OPEN ACCESS

Open Access Förderung via Verlagsabkommen der KL

Die KL unterhält mit verschiedenen Verlagen bilaterale oder konsortiale Abkommen über kostenlose bzw. vergünstigte Möglichkeiten, Open Access zu publizieren:

ELSEVIER:

Als corresponding author der KL oder einer ihrer affiliierten Universitätskliniken können Sie durch ein Publish & Read1 - Abkommen der KL mit dem Verlag ELSEVIER kostenlos in einer der hier angeführten Zeitschriften Open Access publizieren. Sie wählen dazu einfach die "Karl Landsteiner University of Health Sciences" als Ihre Affiliation aus. Weiterführende Informationen finden Sie hier. 

WILEY:

Als corresponding author der KL oder einer ihrer affiliierten Universitätskliniken können Sie durch ein Publish & Read1 - Abkommen der KL mit dem Verlag WILEY kostenlos in einer der hier angeführten Zeitschriften Open Access publizieren. Um als anspruchsberechtigte_r Autor_in erkannt zu werden, geben Sie in Ihrer Affiliation unbedingt die "Karl Landsteiner University of Health Sciences" an. Weiterführende Informationen bzw. eine Anleitung finden Sie hier. 

FRONTIERS:

Die KL hat mittels einer institutionellen Mitgliedschaft eine Kooperation mit dem renommierten Gold Open Access Verlag Frontiers etabliert, in welcher FRONTIERS der KL bei Übernahme der APCeinen Rabatt gewährt. Beim Einreichen Ihres Artikels (als corresponding author) wählen Sie bitte die "Karl Landsteiner University of Health Sciences" als Ihren "institutional payer" in der "invoice section" von Frontiers. Zusätzlich empfiehlt es sich auch, bei der Einreichung Ihre kl.ac.at, stpoelten.lknoe.at, krems.lknoe.at oder tulln.lknoe.at-Emailadresse zu verwenden, um als anspruchsberechtigt erkannt zu werden. Der Antrag auf Übernahme Ihrer APC aus dem Publikationsfonds der KL wird dann in der Stabstelle Forschung (Bibliothekarische Services) bearbeitet, siehe dazu auch unten: "Open Access Förderung via KL Publikationsfonds". 

MDPI:

Als corresponding author der KL oder einer ihrer affiliierten Universitätskliniken profitieren Sie von einem konsortialen Abkommen der KL mit dem Verlag, in welchem MDPI der KL bei Übernahme der APCeinen Rabatt gewährt. Dies umfasst alle Zeitschriften des Verlages. Um als anspruchsberechtigte_r Autor_in erkannt zu werden, geben Sie in Ihrer Affiliation unbedingt die "Karl Landsteiner University of Health Sciences" an. Zusätzlich empfiehlt es sich auch, bei der Einreichung Ihre kl.ac.at, stpoelten.lknoe.at, krems.lknoe.at oder tulln.lknoe.at-Emailadresse zu verwenden, um als anspruchsberechtigt erkannt zu werden. Der Antrag auf Übernahme Ihrer APC aus dem Publikationsfonds der KL wird dann in der Stabstelle Forschung (Bibliothekarische Services) bearbeitet, siehe dazu auch unten: "Open Access Förderung via KL Publikationsfonds". 

IWA (International Water Association) PUBLISHING:

Als corresponding author der KL oder einer ihrer affiliierten Universitätskliniken können Sie durch ein Publish & Read1 - Abkommen der KL mit dem Verlag IWA PUBLISHING kostenlos in einer der hier angeführten Zeitschriften Open Access publizieren. Sie wählen dazu einfach die "Karl Landsteiner University of Health Sciences" als Ihre Affiliation aus. Weiterführende Informationen finden Sie hier. 

KARGER:

Für Angehörige der KL und ihrer Universitätskliniken ist das Open Access Publizieren in allen Journals von KARGER kostenlos - es fallen also für Autor_innen keine APC2 an. Benutzen Sie bitte beim Einreichen Ihres Artikels (als corresponding author) Ihre kl.ac.at, stpoelten.lknoe.at, krems.lknoe.at oder tulln.lknoe.at-Emailadresse, um Ihren Anspruch auf kostenloses Open Access Publizieren geltend zu machen. Mehr Informationen finden Sie hier. 

Publish & Read - Abkommen: konsortialer Vertrag mit einem Verlag, in dem die Universität für den Zugriff auf Verlagscontent ("Read"), aber auch für das Open Access Veröffentlichen ihrer Autor_innen ("Publish") bezahlt. 
2 APC: Article Processing Charges - Publikationsgebühren für Open Access Veröffentlichungen

Open Access Förderung via KL Publikationsfonds

Unter bestimmten Voraussetzungen und Einhaltung formaler Kriterien kann die KL die Publikationskosten für Ihre Open Access Veröffentlichung (APC) übernehmen:

Voraussetzungen für die Übernahme von Open Access Publikationsgebühren

Antragstellung für die Übernahme von Open Access Publikationsgebühren (via Webformular in OpenCampus)

Open Access an der KL

(C) Art designer at PLoS, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Open Access Policy der KL

Als Unterzeichnerin der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (Berlin Declaration) unterstützt die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) Prozesse zur Förderung des Übergangs von subskriptionsbasierten Publikationsmodellen hin zu Open Access basierten Veröffentlichungswegen.

Die KL sieht es als ihre gesellschaftliche Verpflichtung, Publikationen ihrer Forscher_innen über das Internet frei, uneingeschränkt und kostenlos zugänglich zu machen.

Die elektronische Form der Veröffentlichung ermöglicht neue Formen der Wissenschaftskommunikation, der Wissensvernetzung und des Wissenstransfers. In der „Open Science Bewegung“ teilen die WissenschafterInnen ihre Erkenntnisse und Daten teilweise in Echtzeit miteinander und mit der Öffentlichkeit[1].

Durch Open Access erhalten auch jene Personen und Institutionen Zugang zu Forschungsergebnissen, die diesen davor nicht hatten bzw. diesen nicht finanzieren konnten. Gerade für wissensintensive Berufsfelder wie Ärzt_innen u.a. Gesundheitsberufe stellt dies einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert dar.

Die KL möchte daher ihre Forscher_innen dazu motivieren, ihre Publikationen durch Veröffentlichung in peer-reviewed Open Access-Zeitschriften frei zugänglich zu machen[2].

Bevorzugt fördert die KL den „goldenen Weg“ oder Gold Open Access (das bedeutet, der Artikel erscheint bereits bei seiner Publikation kostenlos und frei zugänglich, ohne Volltext-Embargo[3]), v.a. über Abkommen und Kooperationen mit Verlagen[4], aber auch durch Bereitstellung eines Open Access Publikationsfonds, in dem unter Einhaltung bestimmter Kriterien die KL die Open Access Publikationsgebühren bzw. APC[5] für Veröffentlichungen in hochrangigen Fachjournalen übernimmt. Die KL berät ihre Forschenden auch gerne dabei, geeignete Gold Open Access Journals für ihre Publikation zu finden.

Angeboten wird auch Beratung beim Veröffentlichen auf dem sogenannten „grünen Weg“ von Open Access (Zweitveröffentlichung in Repositorien). Der „hybride Weg“ (das „Freikaufen“ einzelner Artikel in subskriptionsbasierten Journals) wird in Einzelfällen und nach genauer Prüfung alternativer Veröffentlichungsmöglichkeiten ebenfalls gefördert. Jedenfalls erlaubt ist das hybride Open Access Publizieren jedoch, wenn es im Rahmen von Verlagsabkommen geschieht.[6]

Durch gezielte finanzielle Förderung von Gold Open Access Publikationen, Teilnahme an bzw. Ausverhandlung von Open Access Verlagsabkommen (für Gold und Hybrid Open Access) sowie Beratung und Hilfestellung beim Zweitveröffentlichen (Green Open Access) stellt die KL für ihre Forscher_innen auch Plan S-konformes Open Access Publizieren sicher[7].

Im Sinne der guten wissenschaftlichen Praxis unterstützt die KL ihre Forscher_innen auch beim Open Access Publizieren ihrer Forschungsdaten. Eine eigene Forschungsdaten-Policy ist in Ausarbeitung[8].

Stand: 07.05.2021

 

[1] OANA OA Empfehlungen https://zenodo.org/record/33178#.YDdersQxlPY [Abruf am 07.05.2021]

[2] Sofern es die Richtlinien der Förderstellen erlauben, sind APCs im Rahmen von Drittmittelprojekten in den Projektbudgets vorzusehen.

[3] „Volltext-Embargo“ bedeutet, dass Volltexte von Artikeln erst nach Ablauf einer gewissen Zeitfrist frei zugänglich sind.  

[4] Dabei handelt es sich überwiegend um „Publish & Read“ - Abkommen: das sind konsortiale Verträge mit Verlagen, in denen die Universität für den Zugriff auf Verlagscontent ("Read"), aber auch für das Open Access Veröffentlichen ihrer Autor_innen ("Publish") bezahlt.

[5] APC: Article Processing Charges

[7] siehe FWF Open Access Policy für Referierte Publikationen https://www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/open-access-policy/open-access-fuer-referierte-publikationen [Abruf am 07.05.2021]

[8] vgl. FWF Open Access Policy für Forschungsdaten https://www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/open-access-policy/open-access-fuer-forschungsdaten [Abruf am 07.05.2021]

Was sind die Vorteile von Open Access?

PUBLIKATIONSBERATUNG

Wie finde ich ein geeignetes Journal für meine Publikation?

Die wichtigsten Journals Ihres Fachgebiets können Sie den Scimago Journal Rankings (basierend auf den Daten von Scopus) entnehmen. 

Achten Sie darauf, dass Ihr ausgewähltes peer-reviewed Journal zumindest an einer der folgenden drei Stellen gelistet ist:

DOAJ: Directory of Open Access Journals

Scopus

Web of Science

Tipp: Kriterienkatalog zur Erkennung von qualitativ hochwertigen Journals und von sogenannten Fake-Journals

Wie werden meine Publikationen eindeutig mir und der KL zugeordnet?

Schritt 1: Geben Sie Ihre ORCID an

Geben Sie bei Publikationen, wo immer möglich, Ihre ORCID (Open Researcher and Contributor ID) an. Sollten Sie noch keine ORCID besitzen, registrieren Sie sich kostenlos auf https://orcid.org/. Ihre ORCID identifiziert Sie eindeutig als Autor_in bzw. mitwirkende Person im Rahmen von Publikationstätigkeiten, d.h., Ihre wissenschaftlichen Publikationen werden niemandem mit ähnlich oder gleich lautendem Namen (vgl. auch Probleme mit Umlauten, „scharfem S“ im Namen; Namensänderungen etc.) irrtümlich zugeschrieben. 

Ihr Forschungsoutput wird durch eine ORCID sichtbarer, und eine Auflistung Ihrer Publikationen (auch unter parallelen bzw. früheren Affiliationen – ORCID ist institutionsunabhängig) gestaltet sich übersichtlicher. Sie können kostenlos Schnittstellen zu anderen „Researcher-IDs“ nutzen, z. B. zu Ihrer „Scopus Author ID“ (Elsevier) oder Ihrer „Web of Science ResearcherID“ (Clarivate Analytics). ORCID ist aber im Gegensatz zu diesen beiden Identifikatoren nicht proprietär und besitzt offene Schnittstellen zu vielen weiteren Systemen, über die Ihre Publikationen dann auch in Ihr ORCID-Profil eingespielt werden können: z. B. Pubmed, BASE, CrossRef.

Managen Sie Ihre akademische Identität und riskieren Sie keine Verwechslungen mehr, wenn es um Ihre persönlichen Forschungs- und Publikationsleistungen und deren Sichtbarkeit geht. Nützliche Infos und Online-Tutorials zu ORCID finden Sie auf OpenCampus.

Schritt 2: Affiliieren Sie sich laut Affiliation Policy der KL

Mit Ihrer ORCID und Ihrer Umsetzung der KL Affiliation Policy stellen Sie sicher, dass Ihre Publikation Ihrem Universitätsklinikum, Ihrem Fachbereich usw. klar zugeordnet werden kann und somit auch eindeutig mit der KL affiliiert ist.

Wo finde ich meine Publikationen?

Die Publikationsdatenbank der KL bildet den gesamten Forschungsoutput von Forscher_innen der Universitätskliniken und der KL ab. Nach Erscheinungsjahren sortiert, finden sich darin vor allem Zeitschriftenartikel, Bücher, Buchkapitel und Konferenzbeiträge. Soweit vorhanden, enthalten die Referenzen auch Links zu den Volltexten bzw. Abstracts der Veröffentlichungen.

Ihre Publikationen finden Sie auch auf den Seiten der Universitätskliniken sowie auf denen der Fachbereiche der KL. Mitarbeiter_innen der KL am Campus Krems finden ihre Publikationen darüber hinaus auf ihrer Kontakt-Seite auf https://www.kl.ac.at/kontakt angeführt. 

Fehlt Ihnen eine Publikation, die Sie und/oder Ihr Team veröffentlicht haben? Möchten Sie uns auf Ihre neueste KL-affiliierte Publikation hinweisen? Ergänzen Sie Ihre fehlende Publikation in OpenCampus oder  Sie uns!

TIPPS & HILFE:

Nützliche Tools & Ressourcen

  • UNPAYWALL: Nutzen Sie die Browser-Extension von unpaywall.org (für Firefox und Chrome), um sich bei „gesperrten“ (Kauf-)Artikeln anzeigen zu lassen, ob es nicht eine Open Access Version davon gäbe. Oft findet man z. B. ein Postprint des Artikels (=akzeptierte Manuskriptfassung).
  • BIBS VS. VIRUS enthält eine Übersicht von Angeboten, die von Verlagen vorübergehend frei zugänglich gemacht wurden oder das Lizenzangebot vorübergehend erweitern.
  • OpenAIRE COVID-19 Plattform 
  • COVID-19 Hub der ZB MED Köln

Literaturverwaltung: EndNote

Gerne können Sie als Mitarbeiter_in der Universitätskliniken oder der KL unsere für Sie kostenlose EndNote Campuslizenz nutzen. Infos zur Installation sowie den Lizenzschlüssel erhalten Sie auf OpenCampus bzw. .

EndNote-Workshops für Beginner_innen und fortgeschrittene Anwender_innen finden regelmäßig während des Studienjahres statt. Ankündigungen neuer Kurse erhalten Sie zeitgerecht per Mailaussendung, aktuelle Workshoptermine sind auch in OpenCampus zu finden. 

Einen Vergleich verschiedener Literaturverwaltungsprogramme finden Sie hier.

Ansprechperson: Bibliothekarische Services

Online-Datenbanken und E-Journals

Universitätsbibliothek am Campus Krems - Lernort und Kooperationspartnerin für KL Studierende und Mitarbeiter_innen

Events

  1. 13 Nov

    study INFO DAY

    13. November 2021, 10:00 - 15:00
    Online Event
  2. 22 Sep

    Hearing Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Person-Centred Care Research

    22. September 2021, 13:00 - 15:00
    Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Trakt Y, EG, Auditorium