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Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung

Projekte

  • Aktives Altern

    Gesundheitsbarometer: Aktives Altern in Niederösterreich

    • Projektleitung: Franz Kolland, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften / Kompetenzzentrum Gerontologie
    • Projektlaufzeit: 10 Monate ab 14.06.2019

    Hintergrund

    Eine moderne Gesundheitsplanung bedarf aufgrund des demographischen Wandels dringend der Information über Lebenspraktiken und Einstellungen zur Gesundheit älterer Menschen, um ausreichende Versorgungsstrukturen für Betagte und Hochbetagte bereitstellen zu können. Es wird dabei nicht nur von der Anzahl älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Gesellschaft, sondern auch entscheidend von deren Einstellungen und der faktischen Lebensgestaltung abhängen, welche Gesundheitsausgaben für die Population 60+ nötig sind und sein werden. Denn Gesundheit ist sowohl durch gesellschaftliche Verhältnisse und Strukturen, wie die Verteilung von Wohlstand und von Steuerungsfähigkeit, als auch durch individuelle Lebensführung beeinflussbar. Sie ist also ein gesellschaftliches wie auch ein individuelles Produkt. Um über die Veränderung der Gesundheit im Alternsprozess valide und verlässliche Daten zu erhalten und damit sowohl Gefährdungszonen als auch Ansatzbereiche für soziale und medizinische Eingriffe mit Besserungschancen aufzeigen zu können, werden im „Gesundheitsbarometer Alter NÖ“ Lebensgewohnheiten, Einstellungen und Motivationen mit besonderer Relevanz für Gesundheit ins Zentrum der Untersuchung gerückt.
    Die Daten werden aus einer standardisierten, sich über die Jahre wiederholenden Erhebung gewonnen, welche auf die Zielpopulation von Personen 60 Jahre und älter fokussiert. Auf Basis eines umfangreichen Samples sind niederösterreichweite Repräsentativ-Aussagen auch auf regionaler Ebene möglich.
    Körperliche Bewegung und soziale Teilhabe sind wichtige Bestandteile einer hohen Lebensqualität im Alter, wirken sich positiv auf die Gesundheit und die Lebenszufriedenheit aus. Beide Bereiche sind damit Faktoren aktiven Alterns und stehen zueinander in einer Wechselwirkung. Soziale Beziehungen stimulieren körperliche Bewegung und körperliche Bewegung wird sehr häufig in einem sozialen Setting ausgeübt. In dem Forschungsprojekt „Aktives Altern in Niederösterreich“ wird auf Basis eines Sondermoduls des „Gesundheitsbarometers Alter NÖ“ das Aktivitätsniveau, die Einstellung zu körperlicher Aktivität und das wahrgenommene Bewegungsangebot der Befragten vor Ort beschrieben und analysiert. Hiermit soll beantwortet werden: • Welche Formen und Ausprägung zeigen sich im Bewegungsverhalten und in den sozialen Beziehungen der älteren Bevölkerung in Niederösterreich? • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die Älteren im dritten und vierten Lebensalter bezüglich des Bewegungsverhaltens und den sozialen Beziehungen auf? • Welche Gründe verhindern körperliche Aktivität oder motivieren dazu? • In welchem Zusammenhang stehen Bewegungsverhalten und soziale Beziehungen? • Gibt es einen Zusammenhang zwischen sozialer Teilhabe und Gesundheitszustand in der niederösterreichischen Bevölkerung höheren Alters?

  • Wohnbedürfnisse im Alter

    Wohnbedürfnisse im Alter

    • Projektleitung: Franz Kolland, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften / Kompetenzzentrum Gerontologie
    • Projektlaufzeit: 18 Monate ab 14.06.2019
  • Healthy Ageing

    Gesundheitsbarometer: Healthy Ageing in Niederösterreich

    • Projektnummer: -
    • Projektleitung: Franz Kolland, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften / Kompetenzzentrum Gerontologie
    • Projektlaufzeit: 9 Monate ab 01.03.2019

    Hintergrund

    In Österreich sind in den letzten Jahren eine Reihe von lokalen und überregionalen Berichten im Sinne von Überblicken über gesundheitsbezogene Daten vorgelegt worden. Die Mehrzahl dieser Berichte und Studien beruhen auf der Auswertung von bereits vorliegenden Daten, die entweder von der amtlichen Statistik oder von Einrichtungen stammen, die direkt oder indirekt am medizinischen Geschehen beteiligt sind.
    Was jedoch bislang nahezu vollständig fehlt, sind differenzierte Daten und Forschungsergebnisse zur gesundheitlichen Situation älterer Menschen aus gerontologischer Perspektive, die regionale Gegebenheiten berücksichtigen. Das Forschungsprojekt „Healthy Ageing in Niederösterreich“ betritt dieses Neuland mit dem Anspruch, empirische Daten zur gesundheitlichen Situation der über 60-jährigen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit gerontologischen Erkenntnissen zu verknüpfen. Unter anderem werden Lebensgewohnheiten mit besonderer Relevanz für die Gesundheit, Einstellungen und Motivationen hinsichtlich Erhaltung bzw. Wiedererlangung von Gesundheit oder die Nutzung von Gesundheitseinrichtungen und unterstützende Maßnahmen behandelt.

  • Altersalmanach 2018

    Altwerden in Niederösterreich

    • Projektnummer: GS5-A-188/080-2018
    • Projektleitung: Franz Kolland, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften / Kompetenzzentrum Gerontologie
    • Projektlaufzeit: 16 Monate ab 01.02.2018

    Hintergrund

    Das Land Niederösterreich hat vor mehr als 20 Jahren entschieden, in regelmäßigen Abständen wissenschaftlich fundierte Bedarfs- und Entwicklungsprognosen für das Älterwerden in Niederösterreich in Auftrag zu geben. Diese Prognosen werden unter dem Titel Altersalmanach publiziert und stehen den Akteur_innen im Pflege-, Betreuungs- und Sozialbereich zur Verfügung.
    Am 29.06.2017 stimmte der österreichische Nationalrat für die Abschaffung des Pflegeregresses, demnach den Bundesländern ab 1. Jänner 2018 untersagt wurde, Ersatzansprüche gegenüber Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen bzw. deren Angehörigen geltend zu machen (§330a und §707a ASVG). Der letzte Altersalmanach wurde 2016 fertiggestellt und diese Entwicklungen wurden noch nicht berücksichtigt. Der Altersalmanach 2018 soll eine eine Neuauflage des Altersalmanachs und die Evaluierung des Altersalmanachs 2016 vor dem Hintergrund des Entfalls des Vermögensregresses bei stationärer Pflege beinhalten.
    Die Evaluierung des Entfalls des Vermögensregresses ist deshalb unerlässlich, weil es sich bei der angeführten Maßnahme um eine tiefgreifende Veränderung handelt, die als folgenreich sowohl für die stationäre Pflege als auch andere Pflegeformen eingestuft wird. Der Wegfall des Vermögensregresses führt zu einem weitgehenden Entfall der Selbstzahler_innen in der Langzeitpflege. Es gilt zu prüfen, ob und welche Auswirkungen der Entfall des Vermögensregresses auf die Nachfrage nach Plätzen in der stationären Langzeitpflege, die Informelle Pflege, die 24 –Stunden-Betreuung und die mobilen Dienste hat.
    Die Herausforderung für diese Prognosen besteht darin,– trotz der kurzen Wirkungsphase der Abschaffung des Vermögensregresses – fundierte Daten zu erheben und zu prognostizieren.

Gesundheitsbarometer Alter NÖ

Laufzeit: 2019 – fortlaufend

Eine moderne Gesundheitsplanung bedarf aufgrund des demographischen Wandels dringend der Information über Lebenspraktiken und Einstellungen zur Gesundheit älterer Menschen, um ausreichende Versorgungsstrukturen für Betagte und Hochbetagte bereitstellen zu können. Es wird dabei nicht nur von der Anzahl älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Gesellschaft, sondern auch entscheidend von deren Einstellungen und der faktischen Lebensgestaltung abhängen, welche Gesundheitsausgaben für die Population 60+ nötig sind und sein werden. Denn Gesundheit ist sowohl durch gesellschaftliche Verhältnisse und Strukturen, wie die Verteilung von Wohlstand und von Steuerungsfähigkeit, als auch durch individuelle Lebensführung beeinflussbar. Sie ist also ein gesellschaftliches wie auch ein individuelles Produkt. Um über die Veränderung der Gesundheit im Alternsprozess valide und verlässliche Daten zu erhalten und damit sowohl Gefährdungszonen als auch Ansatzbereiche für soziale und medizinische Eingriffe mit Besserungschancen aufzeigen zu können, werden im „Gesundheitsbarometer Alter NÖ“ Lebensgewohnheiten, Einstellungen und Motivationen mit besonderer Relevanz für Gesundheit ins Zentrum der Untersuchung gerückt.

Die Daten werden aus einer standardisierten, sich über die Jahre wiederholenden Erhebung gewonnen, welche auf die Zielpopulation von Personen 60 Jahre und älter fokussiert. Auf Basis eines umfangreichen Samples sind niederösterreichweite Repräsentativ-Aussagen auch auf regionaler Ebene möglich.

 

Aktives Altern in Niederösterreich

Laufzeit: 14.06.2019 – 31.12.2020
Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung

Körperliche Bewegung und soziale Teilhabe sind wichtige Bestandteile einer hohen Lebensqualität im Alter, wirken sich positiv auf die Gesundheit und die Lebenszufriedenheit aus. Beide Bereiche sind damit Faktoren aktiven Alterns und stehen zueinander in einer Wechselwirkung. Soziale Beziehungen stimulieren körperliche Bewegung und körperliche Bewegung wird sehr häufig in einem sozialen Setting ausgeübt. In dem Forschungsprojekt „Aktives Altern in Niederösterreich“ wird auf Basis eines Sondermoduls des „Gesundheitsbarometers Alter NÖ“ das Aktivitätsniveau, die Einstellung zu körperlicher Aktivität und das wahrgenommene Bewegungsangebot der Befragten vor Ort beschrieben und analysiert. Hiermit soll beantwortet werden:

  • Welche Formen und Ausprägung zeigen sich im Bewegungsverhalten und in den sozialen Beziehungen der älteren Bevölkerung in Niederösterreich?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die Älteren im dritten und vierten Lebensalter bezüglich des Bewegungsverhaltens und den sozialen Beziehungen auf? 
  • Welche Gründe verhindern körperliche Aktivität oder motivieren dazu?
  • In welchem Zusammenhang stehen Bewegungsverhalten und soziale Beziehungen?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen sozialer Teilhabe und Gesundheitszustand in der niederösterreichischen Bevölkerung höheren Alters?

Healthy Ageing in Niederösterreich

Laufzeit: 01.03. – 30.11.2019

In Österreich sind in den letzten Jahren eine Reihe von lokalen und überregionalen Berichten im Sinne von Überblicken über gesundheitsbezogene Daten vorgelegt worden. Die Mehrzahl dieser Berichte und Studien beruhen auf der Auswertung von bereits vorliegenden Daten, die entweder von der amtlichen Statistik oder von Einrichtungen stammen, die direkt oder indirekt am medizinischen Geschehen beteiligt sind.

Was jedoch bislang nahezu vollständig fehlt, sind differenzierte Daten und Forschungsergebnisse zur gesundheitlichen Situation älterer Menschen aus gerontologischer Perspektive, die regionale Gegebenheiten berücksichtigen. Das Forschungsprojekt „Healthy Ageing in Niederösterreich“ betritt dieses Neuland mit dem Anspruch, empirische Daten zur gesundheitlichen Situation der über 60-jährigen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit gerontologischen Erkenntnissen zu verknüpfen. Unter anderem werden Lebensgewohnheiten mit besonderer Relevanz für die Gesundheit, Einstellungen und Motivationen hinsichtlich Erhaltung bzw. Wiedererlangung von Gesundheit oder die Nutzung von Gesundheitseinrichtungen und unterstützende Maßnahmen behandelt.

Altwerden in NÖ – Altersalmanach 2018

Laufzeit: Februar 2018 – Mai 2019
Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung
Bericht:

Das Land Niederösterreich hat vor mehr als 20 Jahren entschieden, in regelmäßigen Abständen wissenschaftlich fundierte Bedarfs- und Entwicklungsprognosen für das Älterwerden in Niederösterreich in Auftrag zu geben. Diese Prognosen werden unter dem Titel Altersalmanach publiziert und stehen den Akteur_innen im Pflege-, Betreuungs- und Sozialbereich zur Verfügung.

Am 29.06.2017 stimmte der österreichische Nationalrat für die Abschaffung des Pflegeregresses, demnach den Bundesländern ab 1. Jänner 2018 untersagt wurde, Ersatzansprüche gegenüber Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen bzw. deren Angehörigen geltend zu machen (§330a und §707a ASVG). Der letzte Altersalmanach wurde 2016 fertiggestellt und diese Entwicklungen wurden noch nicht berücksichtigt. Der Altersalmanach 2018 soll eine eine Neuauflage des Altersalmanachs und die Evaluierung des Altersalmanachs 2016 vor dem Hintergrund des Entfalls des Vermögensregresses bei stationärer Pflege beinhalten.

Die Evaluierung des Entfalls des Vermögensregresses ist deshalb unerlässlich, weil es sich bei der angeführten Maßnahme um eine tiefgreifende Veränderung handelt, die als folgenreich sowohl für die stationäre Pflege als auch andere Pflegeformen eingestuft wird. Der Wegfall des Vermögensregresses führt zu einem weitgehenden Entfall der Selbstzahler_innen in der Langzeitpflege. Es gilt zu prüfen, ob und welche Auswirkungen der Entfall des Vermögensregresses auf die Nachfrage nach Plätzen in der stationären Langzeitpflege, die Informelle Pflege, die 24 –Stunden-Betreuung und die mobilen Dienste hat.

Die Herausforderung für diese Prognosen besteht darin, trotz der kurzen Wirkungsphase der Abschaffung des Vermögensregresses – fundierte Daten zu erheben und zu prognostizieren.

Events

  1. 10 Jun

    Online INFO TALK Masterstudium Psychologie

    10. Juni 2020, 17:00 - 17:30
    Online Chatroom
  2. 17 Sep

    Internationales Skills Lab Symposium 2020 - ABGESAGT

    17. September 2020, 09:00 - 19. September 2020, 18:00
    Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Skills Lab, Trakt Y
  3. 18 Mär

    Internationales Skills Lab Symposium 2021

    18. März 2021, 09:00 - 20. März 2021, 18:00
    Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Skills Lab, Trakt Y